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Meerbusch
Radtour auf den Spuren des Sports

Meerbusch. Im Osten der Nachbarstadt Düsseldorf gibt es viele spannende Sportstätten, Fortuna und DEG haben dort ihre Heimat. Deshalb führt dorthin unsere dritte Radtour am 9. Mai. Zehn Leser können mitfahren Von Arne Lieb

Beim Spaziergang durch Flingern sollen fünf Fußballer im Jahr 1912 an der Ecke von Hoffeld- und Lindenstraße ein Pferdefuhrwerk der ortsansässigen Brotfabrik erblickt haben - das war angeblich die Inspiration, ihren 1895 gegründeten Verein in "Fortuna" umzubenennen. Der Rest ist Sportgeschichte.

Diese Ecke ist damit ein schöner Ausgangspunkt für die zweite RP-Fahrradtour, in der es am Samstag, 9. Mai, ab 10.30 Uhr um den Sport geht. Die Strecke führt durch Flingern, Grafenberg und Düsseltal, zu Spiel- und Trainingsstätten mit bewegter Geschichte und spannender Gegenwart - und zur Heimat von Fortuna und DEG. Zehn Leser können bei der Rundfahrt mit Redakteuren dabei sein, müssen sich aber um die Teilnahme bewerben (siehe Kasten).

An den verschiedenen Stationen trifft die Gruppe auf Gesprächspartner. Ein ganz besonderer hat bereits zugesagt: Am Eisstadion an der Brehmstraße steht Walter Köberle, Eishockey-Legende und sportlicher Leiter der DEG, Rede und Antwort.

Vom Startpunkt aus geht es aber zunächst an den Flinger Broich, nicht die schönste, aber vielleicht die sportlichste Straße der Stadt. Dort hat die Fortuna ihre Geschäftsstelle, im Paul-Janes-Stadion spielt unter anderem die zweite Mannschaft. Im Umfeld gibt es diverse weitere Sportstätten anderer Vereine - darunter ein Freibad mit ungewisser Zukunft. Das Allwetterbad entstand in der Arbeitersportbewegung und ist seit Generationen die Heimat der Freien Schwimmer, muss aber saniert werden. Am Staufenplatz in Grafenberg, der die nächste Station bildet, wurde bereits vor rund zehn Jahren eine Vision für den Sport umgesetzt: Dort befindet sich das Deutsche Tischtennis-Zentrum. Das hochmoderne Trainingszentrum gilt als Visitenkarte des deutschen Tischtennissports. .

Die letzte Station der Radtour ist alles andere als ein hochmoderner Neubau, dafür eine legendäre Sportstätte: Das Eisstadion an der Brehmstraße feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag und hat viele große Eishockeypartien erlebt, unter anderem mit Walter Köberle, der mit der DEG zwei Mal deutscher Meister wurde und nach der aktiven Karriere in diversen Funktionen für den Verein tätig war und ist.

Die Ligaspiele trägt die DEG inzwischen im ISS Dome in Rath aus. Die Anlage an der Brehmstraße ist schwer in die Jahre gekommen und nicht mehr tauglich für die höchste Spielklasse - aber als Trainingsstätte und Sitz der Vereinsführung immer noch das Herz der Düsseldorfer Eishockey-Teams, das in der gerade zu Ende gegangenen Saison endlich den lange erhofften sportlichen Aufschwung feiern konnte.

Quelle: RP
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