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Meerbusch
Rat soll Mietpreise für Fahrradboxen beschließen

Meerbusch. Die 40 neuen Fahrradboxen am Bahnhof Osterath und an der Haltestelle Landsknecht in Büderich stehen bereits. Was fehlt, ist die Beschriftung. Die will die Stadt anbringen, sobald das Wetter es zulässt, sagte Dana Frey, bei der Stadt zuständig für Umwelt und Klimaschutz. Bevor die Boxen allerdings vermietet werden können, werden sie Thema im Bau- und Umweltausschuss am 11. April, 17 Uhr, Wittenberger Straße 21. Stimmt der Ausschuss für die Beschlussvorlage, empfiehlt er dem Rat, die Entgeltordnung für die Fahrradgaragen zu beschließen. Demnach sollen die Boxen jeweils für die Dauer eines Jahres an Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs vermietet werden. Die Miete soll 80 Euro pro Jahr kosten. Das Benutzungsentgelt orientiere sich an dem für vergleichbare Anlagen üblichen Entgelten, heißt es in der Beschlussvorlage. Bei 40 Boxen entständen so jährliche Erträge von 3200 Euro. Der Rat der Stadt kann die Entgeltordnung dann in seiner nächsten Sitzung am 26. April beschließen.

Die Anschaffung der 40 Boxen hat 28.500 Euro gekostet, hinzu kommen zusätzlich 19.000 Euro für die Herrichtung der Flächen, auf denen die Boxen installiert wurden. Bezuschusst hat das Projekt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Die Stadt will mit der Möglichkeit, auch hochwertige Fahrräder sicher an Haltestellen abzustellen, den Radverkehr in Meerbusch fördern. Die Boxen sind abschließbar, einbruchssicher und schützen somit vor Diebstahl und Vandalismus. In Meerbusch wurden im vergangenen Jahr 280 Fahrräder gestohlen, die meisten an Haltestellen. Die Standorte in Osterath und Büderich hat die Stadt laut Frey gewählt, weil dort die meisten Fahrräder abgestellt werden. Die 40 Boxen sind ein erster Test, wie groß das Interesse der Meerbuscher an den Radgaragen ist. Bei Bedarf könnten weitere Boxen folgen.

(tak)
 
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