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Meerbusch
Reiter in Sorge wegen Gewerbegebiet

Meerbusch. Der Reiterverein Osterath ist wegen des geplanten Interkommunalen Gewerbegebietes an der A44 in Sorge. In einem Schreiben an die Politik, das am Wochenende die Ratsfraktion "Die Aktiven" öffentlich gemacht hat, weist der Reiterverein auf das Reitwegenetz Bommershöfe hin, von dem sich Teile an der A44 befänden. Diese Wege seien im Zuge des Flurbereinigungsverfahren mit dem Bau der A 44 entstanden. Insgesamt vier Reitervereine würden die Wege nutzen. "Diese Reitwege wurden in all den Jahren vom Reiterverein Osterath e.V. kontrolliert und gepflegt.

Erst im Jahre 2014 wurden diese Reitwege mit Haushaltsmitteln aus dem Rhein-Kreises Neuss instandgesetzt", schreibt Aktive-Politiker Christian Staudinger-Napp in einer Mail an den städtischen Planungsdezernenten, Michael Assenmacher. Der Rhein-Kreis ziehe jährlich 30.000 Euro bei der Ausgabe der Reitkennzeichen ein und führe sie an den Landeshaushalt ab. Dem gegenüber stünden Neubau- und Unterhaltungsmittel für die Reitwege im gesamten Kreisgebiet aus. Die Reitvereine sollten in die Planung einbezogen werden.

(sep)
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