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Meerbusch
Richtfest für 196 Wohnungen in Osterath

Meerbusch. Ten Brinke entwickelt das Gelände, die GWH hat Wohnungen gekauft und vermietet sie 2017. Von Anke Kronemeyer

Der Richtkranz war schön bunt geschmückt - ein bisschen holländisch halt, so wie es zu den Bauherren passt. Denn die kommen aus den Niederlanden: Die Projektentwickler des Unternehmens Ten Brinke hatten vor Jahren das komplette Ostara-Gelände in Osterath gekauft und versprachen, es zu entwickeln, dort nach und nach Häuser und Wohnungen entstehen zu lassen. Das dauerte alles, immer wieder kam es zu Verzögerungen. Die Verhandlungen begannen 1998, 2001 lief der Betrieb der Deutschen Steinzeug aus, 2013 lag der Bebauungsplan vor. Jetzt ist aber ein Großteil der Häuser bereits verkauft, für weitere 196 Wohnungen, die im nächsten Jahr bezugsfertig sind, wurde gestern Richtfest gefeiert.

Dazu wiederum hatte aber die GWH Wohnungsgesellschaft aus Kassel eingeladen, die diese Wohnungen von Ten Brinke gekauft hat und im nächsten Jahr vermieten will. Diese Wohnungen in Größen zwischen knapp 50 und 120 Quadratmetern entstehen in Geschossbauweise auf rund 150.000 Quadratmetern.

Für Bauherrn Albert ten Brinke, Hans-Joachim Härtling von der GWH und Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage war dieser Termin gestern Nachmittag in der wetter-geschützten Tiefgarage des Objekts erst einmal ein Grund, sich zu freuen und nett zueinander zu sein. Obwohl sich alle Seiten in der Vergangenheit auch reichlich beharkt hatten. Zum Beispiel wegen des Lärmschutzwalles, der die Neu-Osterather von der Bahnlinie schützen soll und den die Politik aber abgelehnt hatte.

Dass auf diesem Areal nun ein Stück neues Osterath entsteht und das größte Meerbuscher Wohnungsbauprojekt der vergangenen 25 Jahre ist, erwähnte Mielke-Westerlage in ihrem Statement. Sie glaubt, dass sich die hohe Anziehungskraft der kompletten Region auf den Wohnungsmarkt in Meerbusch auswirkt und lobte vor allem, dass die Wohnungen in unterschiedlichen Größen - und damit auch für Ein- oder Zwei-PersonenHaushalte geeignet - und bezahlbar seien.

Der GWH gehört bereits das Rheineck, die frühere Böhler-Siedlung. Dort seien weitere Wohnungen geplant, und auch für das Gelände des früheren Bauhofs habe man sich beworben, so Härtling. Denn der wird gerade erschlossen, damit dort ebenfalls Wohnungsbau entstehen kann.

Quelle: RP
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