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Meerbusch
Schäden am Kanal: Jetzt wird unter der Erde saniert

Meerbusch. Unter der Carmenstraße und der Uerdinger Straße in Lank-Latum wird ab dieser Woche der Kanal saniert. Bei der jüngsten Kanaluntersuchung per Kamera waren nach Angaben der Stadtverwaltung in beiden Bereichen deutliche Schäden festgestellt worden.

Die Arbeiten gehen nach dem so genannten Liner-Verfahren nahezu komplett unterirdisch vonstatten. Dabei wird der unter der Fahrbahn liegende Kanal mit einem harzgetränkten Glasfaserschlauch durchzogen, mit UV-Bestrahlung gehärtet und so dauerhaft abgedichtet. Das zeitaufwändige Aufbaggern der Straße und die damit verbundenen Behinderungen entfallen. Gearbeitet wird nur in den bestehenden Schächten, von denen aus die Glasfaserschläuche durchs Kanalrohr gezogen werden. Bedingt durch die zum Teil beengten Verhältnisse müssen Autofahrer allerdings an einigen Stellen vorübergehend mit Sperrungen und Halteverboten rechnen, heißt es in der städtisvhen Mitteilung.

Von der Weihnachtswoche bis zur zweiten Januarwoche ruhen die Arbeiten. Die Bauzeit der Maßnahme, die rund 265.000 Euro kostet, beträgt etwa sechs Wochen. Ausgeführt wird der Auftrag durch den Jahresvertragsunternehmer der Stadt für grabenlose Sanierungen, die Firma Diringer & Scheidel aus Herne.

Der Fachbereich Straßen und Kanäle der Stadtverwaltung und die bauausführende Firma sind nach eigenen Angaben bemüht, die Beeinträchtigungen und Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und Anlieger so gering wie möglich zu halten. Auf der Internetseite der Stadt Meerbusch (www.meerbusch.de unter "Tiefbaumaßnahmen") sind alle geplanten Arbeiten detailliert dargestellt.

Quelle: RP
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