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Meerbusch
Scharfe Kritik am Stadtentwicklungskonzept

Meerbusch. Grüne und auch CDU haben das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) scharf kritisiert. "Ich glaube nicht, dass das ISEK der große Wurf wird", sagte der grüne Fraktionsvorsitzende Jürgen Peters jüngst im Sportausschuss.

Anlass der Kritik die "Zukunftskonferenz", in deren Rahmen Bürger Ideen für ein "Meerbusch 2030" entwickeln sollten. Peters warf der Stadtverwaltung vor, das Teilnehmerfeld nicht ausgeglichen genug gefasst zu haben. "Makler, Architekten, Vertreter von Wohnungsbaugesellschaften - kein Wunder, dass da als Ergebnis rausgekommen ist, dass Meerbusch wachsen soll", sagte Peters. Er sei "erschrocken" gewesen über die Zusammensetzung. Auch Uwe Wehrspohn (CDU) wunderte sich über die Zusammensetzung der Teilnehmer. "Was hat da ein ehemaliger Ratsherr zu suchen, da sollten doch ganz normale Bürger dabei sein!"

Stadtplanerin Kirsten Steffens erklärte, es sei ein sehr heterogenes Feld eingeladen worden, neben Vertretern der Wirtschaft auch Vertreter von Naturschutzverbänden. "Leider haben viele nicht zugesagt."

(mrö)
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