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Meerbusch
Schönes Geschäft mit Meerbuscher Kunst

Meerbusch: Schönes Geschäft mit Meerbuscher Kunst
Optiker Willi Bodewig (rechts) mag ausgefallene Deko im Geschäft. Im Rahmen von "Kunst trifft Heimat shoppen" stellt er Radierungen der Büdericher Künstlerin Editha Hackspiel aus. Mit Alexandra Schellhorn vom Stadtmarketing und Thomas Cieslik wurden die Einzelheiten besprochen. FOTO: Stadt Meerbusch
Meerbusch. Zum ersten Mal wird beim "Heimat shoppen" der lokale Einzelhandel zur Galerie. Das neue Konzept startet am Donnerstag.

Die Frühlingsaktion "Kunst trifft Heimat shoppen" startet am Donnerstag mit einer Premiere: Zum ersten Mal wird "Heimat shoppen" mit einer Ausstellung verbunden. Bis Muttertag, 13. Mai, zeigen 40 Meerbuscher Künstler in 60 lokalen Einzelhandelsgeschäften und Restaurants ihre Arbeiten. Initiatoren der für Meerbusch komplett neuen Gemeinschaftsinitiative sind die Wirtschaftsförderung, das Stadtmarketing und die Kulturverwaltung der Stadt. "Wir haben Einzelhändler, Gastronomen und Kunstschaffende eingeladen, gemeinsam Schaufenster und Gasträume innovativ mit Kunst aus Meerbusch zu gestalten", erklärt Alexandra Schellhorn vom Stadtmarketing. "So wird die ganze Stadt zur Galerie."

Zum Auftakt von "Kunst trifft Heimat shoppen" eröffnet Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage am Donnerstag, 12. April, 17 Uhr, den ersten "Osterather Feierabend-Markt" auf der Hochstraße mitten im Ortskern.

Im vergangenen Jahr gab es zum Auftakt des jährlichen "Heimat shoppen"-Wochenendes einen Feierabend-Markt am Deutschen Eck in Büderich. Anders als der klassische Wochenmarkt setzt der Feierabend-Markt auf gemütlichen Aufenthalt. Devise: nette Leute treffen, leckere Sachen probieren, ein bisschen Musik hören, hier und da etwas mitnehmen. Entsprechend ist auch die Auswahl der Stände am Donnerstag: mediterrane Feinkost, der Imbiss "Hungerstopp", die Düsseldorfer Öl-Manufaktur, der Weltladen Hildegundis von Meer, der "WeinBulli" Korell und die "Raclette-Küche" sind dabei. Für die musikalische Umrahmung sorgt Akkordeonist Alexander Kushen aus St. Petersburg.

"Unsere Aktion soll mehr Menschen in Geschäfte und Lokale ziehen und zugleich zeigen, wie vielfältig die heimische Kunstszene ist", sagt Wirtschaftsförderin Heike Reiß. "Damit erhoffen wir uns einen doppelt positiven Effekt." Ein Konzept, das offenbar ankommt: Zum Start der Anmeldung im Februar meldeten bereits rund 100 Teilnehmer Interesse an.

Über ein Verzeichnis mit Arbeitsproben konnten sich die Geschäftsleute den individuell passenden Kunstschaffenden aussuchen. Zu sehen sind in den kommenden vier Wochen Werke aller Kunst- und Stilrichtungen. Von der "Welt-Künstlerin" und Immendorff-Schülerin Johanna Wiens, die bei Küchen Perlick in Büderich ausstellt, bis zur Bronzekunst von Raimund Franke im Gartencenter Selders.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage unterstützt die Aktion. Als ehemalige Kulturdezernentin kennt sie die Meerbuscher Kunstszene bestens, als Bürgermeisterin liegen ihr aber auch Einzelhandel und Gastronomie in der Stadt am Herzen. "Mit jeder Kaufentscheidung für das Geschäft vor Ort, mit jedem Restaurantbesuch hier bei uns tragen wir alle direkt dazu bei, dass Handel und Gastronomie in unserer unmittelbaren Umgebung leben und florieren", sagt Mielke-Westerlage. Und weiter: "Das wiederum ist ein Stück lokale Wirtschaftskraft und ein Stück Meerbuscher Lebensqualität, die jeder spürt und schätzt."

Die 60 teilnehmenden Einzelhändler und Gastronomen sind zudem eingeladen, "Kunst trifft Heimat shoppen" mit eigenen Aktionen in Geschäft und Restaurant anzureichern.

Quelle: RP
 
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