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Meerbusch
Schrankenanlage in Osterath setzt schon wieder aus

Meerbusch. Nachdem am Montagabend ein technischer Defekt Schuld war, dass die Schranken am Bahnübergang an der Meerbuscher Straße in Osterath nicht funktionierten, fielen sie gestern Mittag erneut aus. Am Montag öffneten sich die Schranken von 17.48 bis 19.25 Uhr nicht, beziehungsweise immer nur einseitig und unabhängig davon, ob ein Zug kam. Genauso war es gestern Mittag dann auch: Gegen 12 Uhr fiel die Schrankenanlage aus, wieder ging mal die eine Seite hoch, mal die andere. Erst kurz vor 13.30 Uhr funktionierte die Anlage wieder - nachdem mehrere Mitarbeiter von DB Netz im benachbarten Technikhäuschen gearbeitet hatten.

Die Bahn erklärte gestern, den Grund für den neuen Ausfall nicht zu kennen. Am Montag habe es eine technische Störung am Schaltschrank gegeben, sagte ein Bahnsprecher. "Während dieser Zeit fuhren die Züge nach einem für diesen Fall vorgesehenen Verfahren. Sie halten vor dem Übergang an, geben ein Achtungssignal ab und überqueren den Übergang erst, wenn sich das Zugpersonal davon überzeugt hat, dass der Übergang frei ist." Noch in diesem Jahr werde die DB nach zuletzt mehreren Störungen die Technik überprüfen und bei Bedarf erneuern. Am Montag seien zehn Züge verspätet gefahren, am gestrigen Dienstag drei.

Wolfgang Winter, einer der Anwohner in dem Viertel, hatte am Montagabend die Polizei gerufen und wunderte sich, dass die dann erst mindestens 20 Minuten später eingetroffen war. "Das war doch alles sehr gefährlich", meint er besorgt. Denn: Sowohl Bus- als auch Autofahrer und Fußgänger hatten die rote Ampel ignoriert und waren einfach über die Kreuzung gegangen und gefahren.

(ak)
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