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Meerbusch
Schule zeigt Karrierewege auf

Meerbusch. 80 Schüler namen am zweiten "Career Day" des Mataré-Gymnasiums teil. Von Franca Alexander

14 Seminare, 36 Referenten und 180 Seminaranmeldungen von insgesamt 80 Schülern - die Organisatoren verbuchen den zweiten "Career Day" am Meerbuscher Mataré-Gymnasium als vollen Erfolg. Der Infotag für Schüler wurde vom Mataré-Gymnasium zusammen mit dem Lions-Club Düsseldorf-Meererbusch sowie dem Rotary-Club Meerbusch vorbereitet.

Vor einem Jahr war der Seminartag erstmals angeboten worden: "Wir hatten beobachtet, dass es zwar mittlerweile viele Infos für Schüler im nicht-universitäten Bereich wie dem Handwerk gibt, dass aber auf das Studium wenig vorbereitet wird", sagt Thomas Uhling vom Meerbuscher Rotary-Club. Sieben Stunden lang präsentierten die Referenten verschiedene Berufsfelder. "Die Gespräche haben einen lockeren Seminarcharakter und motivieren die Schüler, Fragen zu stellen" , sagt Tobias Stupp als Vertreter des Lions-Clubs. Die Seminare waren so konzipiert, dass zu jedem Berufsfeld ein Student, ein Berufstätiger und ein "alter Hase" berichteten. Diese Perspektiven sollten den Schülern verschiedene Blickwinkel auf den Beruf ermöglichen. Die lebensnahen Berichte der Referenten waren für die Schüler praxisnah und eröffneten neue Blickwinkel. Drei verschiedene Seminare konnten die Schüler besuchen, darunter Rechtswissenschaften, Informatik, Architektur und Geisteswissenschaften. Im Fach Chemie sprach als "alter Hase" Ralf Scholtz, Führungskraft bei Lanxess. Für den Bereich Medien kam mit Michael Bröcker der Chefredakteur der Rheinischen Post, der mit dem Kölner Studenten Mike Gröters informierte. Der Projektmanager der Deutschen Post, Antonio Park, ist 38 Jahre alt und leitete das Informatikseminar: "Ich helfe den Schülern herauszufinden, was sie wollen und wie sie ihren Weg gestalten können. Es ist für die Schüler eine tolle Chance, sich hier zu informieren. Bei uns gab es sowas damals nicht." Erstmals waren dabei auch die Schüler der benachbarten Maria-Montessori-Gesamtschule eingeladen. "Leider sind aber kaum Schüler von dort gekommen", sagt Uhling.

Quelle: RP
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