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Meerbusch
Shijonawates Bürgermeister besucht erstmals die Partnerstadt

Meerbusch. Shuhei Azuma ist ab Mittwoch zu Gast in Meerbusch. Der jüngste Bürgermeister Japans besichtigt Wohngebiete, Schulen und Betriebe.

In der kommenden Woche besucht Shuhei Azuma, der neue Bürgermeister der japanischen Partnerstadt Shijonawate, erstmals Meerbusch. Der erst 28-Jährige hat bei den jüngsten Kommunalwahlen überraschend Shijonawates bisherigen Verwaltungschef Kazunori Doi abgelöst und als jüngster Bürgermeister Japans für erheblichen Medienrummel gesorgt. Jetzt möchte er die deutsche Partnerstadt und seine Amtskollegin Angelika Mielke-Westerlage persönlich kennenlernen. Von Mittwoch bis Samstag ist für Shuhei Azuma und seine Begleiter ein dicht getakteter Terminplan vorbereitet. Er wird Schulen, Kitas, Sportanlagen, die Feuerwache, den Stadtbauhof oder auch das hochmoderne Blockheizkraftwerk besichtigen, das das neue Wohngebiet auf dem Ostara-Gelände in Osterath mit Strome und Wärme versorgt. Natürlich stehen auch Begegnungen mit den Spitzen der Meerbuscher Ratsfraktionen und Abstecher nach Düsseldorf und Köln auf dem Programm. Bürgermeisterin Mielke-Westerlage empfängt mit beiden Stellvertretern Leo Jürgens und Jürgen Eimer die Gäste am Mittwochabend im Büdericher Restaurant "Landsknecht". Mit dabei ist auch der Vizekonsul Japans in NRW, Shinzuke Toda, der in Meerbusch lebt und die Städtepartnerschaft mit Shijonawate von Beginn an mit viel Herzblut begleitet. Am Donnerstag wartet dann ein klassisches Besichtigungsprogramm auf die Delegation. Erste Station ist Strümp: Vorgesehen sind Besuche in der Martinus-Grundschule, in der Kita "Schatzinsel" und auf der Sportanlage des SSV Strümp mit dem neuen Kunstrasenplatz. Im Meerbusch-Gymnasium werden 16 Schüler, die gerade aus Shijonawate zurückgekehrt sind, den Gästen von ihrer Reise berichten. Die Stadtrundfahrt am Nachmittag führt die Gäste unter anderem zum Stadtbauhof, zum Wertstoffhof mit seinen Entsorgungseinrichtungen, zum Frischemarkt in Osterath und zur Osterather Feuer- und Rettungswache. Ein Spaziergang durch die Lanker Fußgängerzone und eine Fahrt mit der Rheinfähre schließen das Programm ab.

Bevor die Delegation Samstag wieder Richtung Japan startet, besucht sie noch Stadtbibliothek, "Meerbad" und den Büdericher Wochenmarkt. Anschließend werden im Park am "Meerbad" drei Japanische Kirschbäume gepflanzt, die in Japan hohe Wertschätzung und Symbolkraft genießen.

Quelle: RP
 
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