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Meerbusch
Soll Nazi-Fresko gezeigt werden?

Meerbusch. Für 1,3 Millionen Euro soll das städtische Verwaltungsgebäude am Dr.-Franz-Schütz-Platz saniert werden. Dieses Projekt ist Teil des Immobilien-Konzeptes der Stadt. So wird Platz geschaffen für die offene Ganztagsbetreuung der Brüder-Grimm-Schule und der Mauritius-Schule. Das Bürgerbüro bleibt, eventuell zieht dort die Filiale des Straßenverkehrsamtes des Kreises Neuss ein. Der Sitzungssaal im oberen Stock bleibt ebenfalls, die Toiletten werden saniert und behindertengerecht umgebaut. Fenster und Türen des denkmalgeschützten Hauses werden erneuert.

Diese Renovierung lenkt das Licht wieder auf ein Gemälde, das schon häufiger Bestandteil von Diskussionen war: ein unter Putz liegendes Fresko, das in der Nazi-Zeit entstand und Büderich in dieser Zeit zeigt. Dazu muss man wissen, dass das Verwaltungsgebäude ein Heim der Büdericher Hitlerjugend war. Im Kulturausschuss wurde darüber gesprochen, ob das Bild freigelegt werden oder verdeckt bleiben soll. Es gab keine Entscheidung - nur die, dass in der nächsten Sitzung am 16. Juni darüber noch einmal gesprochen wird, damit die Stadt planen kann.

(ak)
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