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Meerbusch
Tausende beim Sonnenblumen-Sonntag

Sonnenblumensonntag 2015 in Meerbusch mit vielen Besuchern
Das Programm auf der RP-Bühne zog gestern zahlreiche Zuschauer auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz bei schönsten Sonnenschein in den Bann. Übrigens: Wir haben auf dem Foto insgesamt 23 Sonnenbrillen-Träger entdeckt! FOTO: Ulli Dackweiler
Meerbusch. Bei herrlichem Wetter bummelten die Besucher über die Dorfstraße und den Dr.-Franz-Schütz-Platz. Sie konnten einkaufen, das Programm genießen und auf kulinarische Weltreise gehen Von Ina Armbruster

Zum neunten Mal haben die Büdericher Einzelhändler zum Sonnenblumen-Sonntag auf die Dorfstraße und den Dr.-Franz-Schütz-Platz geladen - und wieder kamen viele Tausend Besucher. Mit dem Wetter haben die Büdericher für ihr Fest bereits seit Jahren Glück. "Je mehr Sonnenblumen wir haben, desto schöner wird das Wetter", gab Robert Selders von der Werbe- und Interessengemeinschaft Büderich, scherzhaft die Erklärung. In diesem Jahr sponserte die International School on the Rhine noch mehr Blumen als zuvor. Mit etwa 1000 Sonnenblumen waren die Bühne und die Straßen dekoriert.

Als der Rock'n'Roll erfunden wurde, gab's die Mitglieder der Mersey Boys noch gar nicht. Mit ihren Rock-Oldies begeisterten die Youngster gestern das Publikum. FOTO: Dackweiler, Ulli (ud)

Auch die große RP-Bühne war üppig mit Sonnenblumen geschmückt. Die Zuschauer wippten und sangen bei den Mersey Boys mit, die sich trotz ihres jungen Alters rockigen Oldies verschrieben haben. Die Meerbuscher Freundschaft zu Japan zeigte sich deutlich: Der japanische Straßenkünstler Hayato Yamaguchi entlockte den Zuschauern mit seiner Mischung aus traditionellem Tanz und moderner Akrobatik viele "Wow"-Rufe. Wenige Meter weiter konnten die Damen testen, wie ihnen ein Kimono steht. "Wenn wir helfen, dauert es etwa 15 Minuten, einen Kimono anzuziehen", erklärte Johanna Sparwel vom Kimono-Club der Heinrich-Heine-Uni Düsseldorf.

Clara und Johann Winner sowie Melanie und Lenya Lange nutzten den gestrigen Sonnenblumen-Sonntag, um auf der Dorfstraße neue Lego-Spiele auszuprobieren. FOTO: Dackweiler, Ulli (ud)

Japan war nicht das einzige Land, das die Besucher in Büderich besuchen konnten - zumindest kulinarisch ging es auf Weltreise. Chinesische Nudeln, Elsässer Flammkuchen und belgische Pommes gab es ebenso wie bayerischen Fleischkäse oder italienisches Gebäck. Petra Schlieter-Gropp von der Agentur Schlieter, die das Fest dieses Jahr erstmals organisierte, freute sich, dass auch die neuen Stände gut besucht waren: "Wir haben das Angebot noch erweitert, nicht nur um ausgefallene Burger, sondern auch um vegetarische und vegane Speisen."

15 Minuten dauert's, bis der Kimono sitzt: Maren Gonzalez, Rebecca Hemer, Sarah Oiyama und Johanna Sparwel präsentierten das traditionelle japanische Kleidungsstück. FOTO: Dackweiler, Ulli (ud)

Von 12 bis 17 Uhr waren auch die Geschäfte im Stadtteil geöffnet. "Die Leute nutzen das Fest für einen Familienausflug und verbinden das mit dem Einkaufen. Das Wetter ist toll, alle sind sehr entspannt", sagte Martina Krüger von der Aida Schuhboutique. Die Kinder konnten sich unter anderem am Lego-Stand, auf dem Bungee-Trampolin und der Hüpfburg vergnügen oder auf Mini-Racern einen Parcours absolvieren.

Quelle: RP
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