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Meerbusch
Spiel und Spaß ohne Grenzen mit viel Kreativität

Meerbusch: Spiel und Spaß ohne Grenzen mit viel Kreativität
Bei der Stadtranderholung wurde viel gebastelt, aber auch immer mal wieder gemeinsam am Feuer gegessen. FOTO: Stadt MB
Meerbusch. 120 Jungen und Mädchen nahmen während der vergangenen zwei Wochen an der Stadtranderholung an der Pappelallee teil.

Viele der Kinder fahren mit ihren Eltern während der Sommerferien in den Urlaub. Doch die ersten Ferienwochen sind geblockt. "Ich gehe seit Jahren zur Stadtranderholung, das gehört für mich einfach zu den großen Ferien dazu", sagt Lina. "Hier treffe ich meine Freunde, hier habe viel Spaß und stimme mich auf die Ferien ein", so die Zwölfjährige. Gemeinsam mit 120 weiteren Jungen und Mädchen zwischen sechs und 14 Jahren besucht sie Meerbuschs Stadtranderholung. Zwei Wochen lang verbringen die Kinder die Ferientage auf dem Lanker Sportplatz an der Pappelallee. Höhepunkt ist am letzten Tag der Elternnachmittag, wenn sie und ihre Betreuer die Ergebnisse ihrer Arbeiten den Müttern und Vätern zeigen.

Die staunten, was die Kinder unter dem Motto "Upcycling - Kreative Ferien" gebastelt und gewerkelt hatten Für Begeisterung sorgten die Schaukelstühle, die Jungen und Mädchen aus alten Paletten zimmerten, die Kissenbezüge, die aus Stofffetzen gehäkelt wurden, und vor allem die täuschend echt wirkenden Perlen, die aus Altpapier entstanden. Während einer Auktion versteigerten die kleinen Künstler ihre Werke an Eltern und Großeltern. Die Einnahmen wollen sie an ein Projekt in Afrika spenden.

Bereits seit 35 Jahren findet die Stadtranderholung statt. "In diesem Jahr war die Kreativität besonders hoch, das lag vor allem am Regenwetter der vergangenen Tage", sagt Beate Enzel stolz. Die Leiterin der Stadtranderholung deutet dabei auf ein Schachspiel, deren Figuren liebevoll aus Getränkedosen und Tetrapacks entstanden waren. Die Stimmung war trotz mancher nassen Tage ausgezeichnet, betont sie. Sie findet sogar etwas Gutes an dem Wetter. "Die Kinder lernen, sich anders zu beschäftigen", so die Sozialpädagogin. Der Großteil der Aktivitäten hatte sich im Gemeinschaftszelt abgespielt. Dort entstanden Ideen zu neuen Spielen. Wie in den Vorjahren stand zudem eine Hüpfburg in der Turnhalle bereit, daneben gab es eine Auswahl an Brettspielen und Diabolos, Wasserspiele, Kettcar-Fahren. Ein großes Lob richtete Beate Enzel an die ehrenamtlichen, jugendlichen Betreuer. "Ihr Einsatz ist überragend und die Aktion ohne sie gar nicht möglich."

(faja)
 
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