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Meerbusch
Spielplätze: Familien reden mit

Meerbusch. Stadt fragt am 20. Juni Eltern und Kinder um ihre Meinung.

Erst die Analyse über den Bestand der 70 Meerbuscher Spielplätze, dann der Plan, wie nach dem Leitbild "Meerbusch: Familien- und kinderfreundliche Stadt" vorgegangen werden soll: Darum geht es zurzeit im "Spielplatzkonzept 2030", das im Rathaus mit Experten aus dem Bereich Grünflächen und Jugendamt entwickelt wird.

Spielplätze, die schon jetzt sehr gut angenommen werden, sollen zum Beispiel zu "Leuchtturmspielplätzen" ausgebaut werden. Gedacht ist an einen "Leuchtturmspielplatz" pro Stadtteil. "Diese Plätze sollen attraktive Spielangebote für Schul- und für Kleinkinder bereithalten und somit attraktiv für die ganze Familie sein", sagt Michael Betsch, Leiter des Servicebereichs Bauhof, Friedhöfe und Grünflächen. Hintergrund: Derzeit sind die meisten städtischen Spielplätze überwiegend für Schulkinder angelegt. Das solle sich ändern.

"Zudem haben wir die Spielplätze aufgelistet, die gründlich überarbeitet werden müssen, damit das Spielangebot zeitgemäß und bedarfsgerecht wird." Bei anderen Anlagen seien bereits geringfügige Eingriffe - zum Beispiel durch mehr Grün - ausreichend, um eine Aufwertung zu erreichen. Die Analyse habe zudem ergeben, dass es auch Spielplätze gibt, die aufgegeben werden können. Sie sollen als "Quartiersplätze" und grüne Treffpunkte erhalten bleiben. Andere, kaum oder gar nicht mehr genutzte Anlagen stehen zur Disposition.

Das Spielplatzkonzept soll neben der Beratung in den politischen Gremien auch mit Eltern und Kindern offen erörtert werden. "Das sind die Nutzer, für die wir all das entwickeln", so der Technische Beigeordnete Michael Assenmacher. Dafür soll es in diesem Jahr vier Informations- und Diskussionsabende - je einen in Büderich, Osterath, Lank-Latum und Strümp - geben.

Nach der Premiere in Lank geht es in Osterath weiter: am kommenden Dienstag, 20. Juni, 19 Uhr, in der Gemeinschaftsgrundschule am Wienenweg in Bovert. Unter dem Motto "Unser neues Meerbuscher Spielplatzkonzept - Diskutieren Sie mit!" wollen Michael Assenmacher, Michael Betsch und Peter Annacker, Fachbereichsleiter für Soziales und Jugend, das Konzept vorstellen. Anschließend können die Teilnehmer in Arbeitsgruppen anhand von Zahlen und Plänen diskutieren. Die Ergebnisse werden in großer Runde vorgestellt.

Quelle: RP
 
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