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Meerbusch
OTV: Klassenerhalt auf dem Plan

Meerbusch. Osterather Volleyballerinnen treten heute gegen Heiligenhaus an. Fünf neue Spielerinnen gehören zum Kader von Trainer Jörg Peters Von Falk Janning

Für die Volleyballerinnen des TV Osterath ist es eine ungewohnte Situation: Erstmals seit Jahren startet die Fahrstuhl-Mannschaft in der gleichen Liga wie in der Vor-Saison. In den zurückliegenden Jahren war die Truppe bis in die Verbandsliga geklettert, von dort bis in die Bezirksliga durchgereicht worden und hatte den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga geschafft, wo sie nun in der vergangenen Saison den Klassenerhalt schaffte.

Dass es in der anstehenden Meisterschaftsrunde nun wieder zurück in den Fahrstuhl gehen und der Aufstieg gelingen könnte, davon geht in Osterath niemand aus. "Dafür sind wir zu sehr Realisten", sagt Spielerin Anita Weidenthal. "Unser Ziel ist es, möglichst nicht gegen den Abstieg kämpfen zu müssen. Wir hoffen, früh viele Zähler für den Klassenerhalt sammeln zu können und in der Endabrechnung in der oberen Tabellenhälfte zu landen."

Dabei ist die neue Klasse eine echte Wundertüte. Denn der Vorjahressechste aus Osterath tritt nicht mehr in der Wuppertaler Landesliga an, sondern in einer Gruppe mit Teams vorwiegend vom Niederrhein. Am Samstag startet für die Truppe die mit Spannung erwartete Spielzeit. Erster Gegner ist der ambitionierte TV Heiligenhaus (15 Uhr, Sporthalle des Meerbusch-Gymnasiums in Strümp), der in der vergangenen Saison erst in der Relegation am Aufstieg scheiterte und für die OTV-Damen eine erste echte Bewährungsprobe darstellt.

Trainer Jörg Peters hat während der vergangenen Wochen der Vorbereitung einen schweren Schlag nach dem anderen hinnehmen müssen. So sind ihm nacheinander drei von fünf Mittelangreiferinnen abhandengekommen. Daniele Heinemann fällt wegen Schwangerschaft aus, Ronja Polte wegen eines mehrmonatigen Auslandsaufenthaltes und Tanja Bungter ist aus privaten Gründen zum Ligakonkurrenten TG Neuss II gewechselt.

Auf der anderen Seite hat der Coach fünf Spielerinnen dazugewonnen und damit wieder einen 15er-Kader zur Verfügung. Zwei der Neuen können dabei die Lücke füllen, die durch den Abgang der Mittelangreiferinnen entstanden ist: Sofie Bilstein-Hemmer (17), die aus der eigenen A-Jugend kommt und trotz ihres jugendlichen Alters schon über starke Fähigkeiten am Netz verfügt sowie die frühere Bundesligaspielerin Gudrun Hahne-Kaiser (47), die auf Grund ihrer Erfahrung und Persönlichkeit eine wichtige Verstärkung ist.

Als stärkste Spielerin im Kader gilt Stellerin Denise Geutner, die das Team zusammenhält und für die nötige Ruhe sorgt. In der vergangenen Saison war sie auch Kapitänin. Diesen Job hat nun die Diagonalspielerin Liesa Abels übernommen, die ihre Vorgängerin damit in ihrer Führungsrolle entlastet.

Quelle: RP
 
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