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Meerbusch
SSV kommt gegen Drittletzten nicht über ein 0:0 hinaus

Meerbusch. So macht Fußball keinen Spaß. Der Auftritt des Polizei SV Mönchengladbach beim torlosen Remis beim Bezirksliga-Duell mit dem SSV in Strümp war eine echte Zumutung. Die Gästespieler schindeten während der gesamten zweiten Halbzeit in unerträglichem Maße Zeit.

Gefühlt alle zwei Minuten ließ sich ein angeblich verletzter Spieler behandeln. Das Procedere war dann immer gleich: Der PSV-Betreuer trabte mit dem Eisspray in der Hand betont langsam zu dem Kicker, obwohl der sich vor Schmerzen hin- und herwälzte, und ließ ihn durch einen Sprühstoß wie durch ein Wunder wieder lebendig werden.

Für die Strümper war das 0:0 eine Enttäuschung. Die Rothosen hatten sich gegen den mit zwei Niederlagen ins neue Jahr gestarteten Drittletzten deutlich mehr ausgerechnet. Sie wollten unbedingt gewinnen, um im Kampf um das obere Tabellendrittel noch eingreifen zu können. Die Mannschaft von Trainer Manfred Klausner bestürmte bis zur letzten Minute das gegnerische Tor, doch sie agierte dabei zu planlos und überhastet, der letzte Pass war regelmäßig zu ungenau. Ihr half dabei auch nicht die Tatsache, dass Polizei die letzte Viertelstunde nach einer Gelb-Roten Karten in Unterzahl spielte. In der Nachspielzeit (der Schiedsrichter ließ nur vier statt der erwarteten acht Minuten nachspielen) kam zu dem Unvermögen auch noch Pech hinzu: Da traf Strümps Kapitän Dominik Blömer mit einem Schuss nur das Lattenkreuz.

SSV: Benjamin Willing - Kevin Lehr, Daniel Beckers, Aykut Tufan (60. Florian Fonger), Tobias Wimmers, Christian Kaatz, Asan Emrah, Frederic Klausner, Dominik Blömer, Markus Hesper, Daniel Taibbi (60. Robert Marijanovic),

(jan)
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