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Meerbusch
Stadt schreibt an Regionalrat: "Stimmen Sie nicht zu"

Meerbusch. Die geplante Südanbindung sorgt weiter für Wirbel.

In einem Schreiben an die Mitglieder des Regionalrates fordert Planungsdezernent Michael Assenmacher, eine Südanbindung des Krefelder Hafens auf Meerbuscher Gebiet zu verhindern.

In Krefeld gibt es das Interesse, den Hafen über eine neue Straße nördlich von Lank-Latum und über die Bismarckstraße (K1) über die Autobahnraststätte Geismühle an die A 57 anzubinden. "Ich bitte Sie, einer Änderung des Regionalplans nicht zuzustimmen und an den bisher zu diesem Thema getroffenen Aussagen des Regionalplanentwurfs festzuhalten", schreibt Assenmacher an die Vertreter des Gremiums. Sein Schreiben vom 11. April leitete Assenmacher der Politik weiter - es liegt unserer Redaktion vor.

Der Dezernent argumentiert, dass Krefeld die Planungshoheit der Stadt Meerbuch angreife. Er verweist auch darauf, dass die Stadt Krefeld immer neue Unternehmen im Hafen ansiedele, ohne die Verkehrsanbindung zu schaffen.

Unterdessen hat Franz Jürgens als Vertreter der Lank-Latumer Initiative Bümeno die Aussage des Landrats Petrauschke kritisiert, der einen "Suchraum" für die neue Straße definieren will. Es werde der Eindruck erweckt, als ob Meerbusch am Ende Entscheidungshoheit habe. Im Zweifel könne sich aber darüber hinweg gesetzt werden.

(sep)
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