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Heimatkreis Lank
Ausflug mit Hafenrundfahrt, Kalkklippen und Calvados

Meerbusch. Mit vielfältigen Eindrücken kamen 47 Mitglieder des Heimatkreises Lank von der fünften Reise des Vereins nach Frankreich zurück. Ziel war diesmal die Normandie mit dem Standort Le Havre. Die Hafenstadt überraschte mit ihrer Architektur der Innenstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Und zwar nicht, weil sie malerisch und alt ist, sondern weil sie nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg komplett vom Architekten Auguste Perret neu gestaltet wurde. Er zog großzügige Tangenten und baute Wohnhäuser, die sich alle an den gleichen schnörkellosen Prinzipien orientieren und trotz ihrer Betonbauweise zeitlos sind. Jünger, aber gleichfalls sehenswert ist der "Vulkan", das Kulturzentrum der Stadt vom brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer. Dazu viel Wasser, das die Meerbuscher bei einer Hafenrundfahrt erkundeten. Weitere Ziele waren Étrétat mit seinen Kalkklippen, die schon die Impressionisten um Claude Monet faszinierten, und das malerische Honfleur, das gleichfalls von vielen Malern auf die Leinwand gebannt wurde. Natürlich durfte auch eine Verkostung von normannischen Spezialitäten wie Calvados und Bénédictine-Likör nicht fehlen.

Trotz der angedrohten Blockade von Le Havre durch Streikende konnte die Lanker Besuchergruppe am vierten Tag ihre Rückreise wie geplant antreten. Allerdings wurde der Besuch von Rouen ausgelassen, weil sich dort Tausende zur Demonstration versammelt hatten.

Quelle: RP
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