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Ekaterina MorÉ
Frauenbilder für Schüler

Meerbusch. Kunst wird oft zu ernst betrachtet. Das ist die Meinung von Ekaterina Moré. Um die Begegnung mit unterschiedlichen Werken nicht unnötig zu komplizieren, möchte die Meerbuscher Künstlerin dazu beitragen, beim Betrachten der Bilder auch die Gefühlswelt mit ins Spiel zu bringen.

"Als Künstler erschafft man spielerisch neue Welten." Diese "emotionale Welten" möchte sie jetzt auch an Schüler weitergeben, die in der Sekundarstufe an die Kunst herangeführt werden.

Deshalb zeigt sie in dem vom Autor und Künstler Eckhard Berger zusammengestellten Schulbuch "Kunstknaller" einige Arbeiten aus ihrer Serie "Frauenbildnisse": "Ich hatte freie Hand bei der Bilderauswahl." Die Gedanken zu diesen Motiven sind in begleitenden Texten zusammengefasst: "Eckhard Berger stellt den Schülern passend dazu einige Aufgaben." Ihm sei es wichtig, den Schülern neben klassischer Malerei auch Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern nahe zu bringen. Ekaterina Moré findet es interessant, dass bei diesem Projekt nicht nur die Sicht des Autors herausgestellt wird, sondern die Schüler eingeladen werden, sich einen eigenen Zugang zu den Bildern zu verschaffen. Inzwischen haben schon mehrere Schüler Kontakt mit der Strümperin aufgenommen: "Bevor sie Arbeiten über meine Kunst schreiben, möchten sie Informationen zu den Bildern und meinen Gedanken." Derartige Resonanz freut Ekaterina Moré ebenso wie das Lob, das sie von den Jugendlichen für die farbenfrohen Frauenbilder erhält. Das bestärkt sie, auch an dem Schulbuch "Künstler in die Klassen" wiederum mit mehreren Bildern mitzuwirken: "Die Vorbereitungen laufen bereits." mgö

Quelle: RP
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