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Wettbewerb
Gold für die Voltigierer aus Meerbusch

Wettbewerb: Gold für die Voltigierer aus Meerbusch
Die Siegerinnen aus Meerbusch mit dem Ersatzpferd "Feel The Beat": Sophie Haselhoff, Christina Ender, vorne Paula Hagedorn, Selda Pascha, Rebekka Hänisch, Nele Meller, hinten Ina und Anne Schultze, Pia Todtenhöfer und Nina Kamp FOTO: vzm/privat
Meerbusch. Mit "Nachbarschaftshilfe" zur Goldmedaille: Dass der Deutsche Voltigierpokal jetzt im Voltigierzentrum Meerbusch (VZM) an der Willicher Hardt steht, hat mit einer Kooperation zu tun. Denn das Team 1 des VZM errang den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte auf dem Pferd "Feel The Beat" mit Longenführerin Christina Ender vom RVV Equus aus Rheurdt.

Eine Verletzung ihres Pferdes Dainty Dancer hatte für Hoffen und Bangen um den Start beim Saisonhöhepunkt im schleswig-holsteinischen Niebüll gesorgt. Zehn Tage, bevor die Fahrt losgehen sollte, stand fest: Dainty ist nicht fit, das VZM fährt nicht zur nationalen Meisterschaft der M-Gruppen. Also wurde die Ersatzmannschaft vom RVV Equus verständigt. Hier stellte sich heraus: Das Team kann nicht vollständig antreten. So kam es zur Idee: die Voltigierer aus Meerbusch, das Pferd von Equus. "Es hat sofort gepasst", so Christina Ender.

Das fanden auch Paula Hagedorn, Rebekka Hänisch, Nina Kamp, Nele Meller, Selda Pascha, Anne und Ina Schultze und Pia Todtenhöfer mit ihren Trainerinnen Sophie Haselhoff und Anna Blum. Die Mädchen schlossen "Toni", wie Feel The Beat genannt wird, gleich ins Herz. Und sie waren fest entschlossen, mit ihrer "Peter-Pan-Kür" den Bronze- und Silbermedaillen aus den Vorjahren jetzt Gold folgen zu lassen.

Dieser Plan ging auf. Schon im Qualifikationsdurchgang holte das Team den Sieg in seiner Startergruppe und lag mit der Wertnote 7,2 klar an der Spitze des Feldes. Außerdem wurden Nina Kamp für die beste und Rebekka Hänisch für die drittbeste Pflicht geehrt. Auch "Tonis" Leistung beeindruckte die Richter: Er bekam den Preis als bestes Pferd mit Christina Ender als bester Longenführerin.

Nach der Pflicht lag das VZM im Finale vorne, aber der Abstand war nicht groß. Aber: Es klappte, Peter Pan siegte. Damit geht nicht nur der Deutsche Voltigierpokal nach Meerbusch, sondern es war dem Team auch gelungen, den Kürpokal aus dem Vorjahr zu verteidigen - mit der Gesamtnote von 8,6.

Allerdings bedeutet die Final-Endnote von 7,1, dass das Team ab der nächsten Saison in der höchsten Startklasse S antreten muss. Vielleicht hat das VZM aber bald ein neues M-Team: Denn die L-Gruppe auf Rocco di Riccio (Longe Tanja vom Hagen) holte beim Turnier in Lobberich mit 5,8 für den 2. Platz die nächste Aufstiegsnote und machte damit ein äußerst erfolgreiches Wochenende für das VZM perfekt.

Quelle: RP
 
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