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Manes Meckenstock
"Meerbuscher lassen uns schweben"

Meerbusch. Der Titel des aktuellen Programms klingt merkwürdig: "Lott Jonn oder als das Würstchen Huppsi machte."

Das soll es auch. Denn Manes Meckenstock, Ur-Düsseldorfer Kabarettist, reiht die eine Merkwürdigkeit an die andere, wenn er darüber sinniert, was aus der deutschen Sprache geworden ist. Meckenstock kommt mal wieder nach Meerbusch - und das gleich an zwei Abenden. Am 30. und am 31. August steht er auf der Bühne des Forum Wasserturms, um über Eigenheiten der Sprache zu erzählen. Er ist schon häufiger in Lank-Latum aufgetreten. "Ich komme von Herzen gern in den Wasserturm. Es müsste mittlerweile mein viertes oder fünftes Engagement sein, das Kulturamt macht eine super Arbeit, ein solches Angebot würde man sich andernorts wünschen, und das Publikum ist klasse", erzählt er. Das Besondere am Meerbuscher Publikum? "Es gibt den schönen Spruch: Ein Künstler ist immer nur so gut wie sein Publikum. In Meerbusch lässt es einen schweben." Er merke jedes Mal, dass die Besucher viel Spaß haben, von Anfang an präsent und offen seien sowohl für feinsinniges als auch für Derb-Deftiges. "Sie freuen sich darüber, dass man bei ihnen auftritt - und das ist der Unterschied zum gelangweilten Abo-Absitzer wie man ihn aus manchen Großstädten kennt."

Meerbusch zählt für Meckenstock überhaupt nicht zur ländlichen Region. "Für mich gehört Meerbusch von der Mentalität und Aufgeschlossenheit irgendwie zu Düsseldorf."

Hat er besondere Meerbuscher Pointen im Programm oder bezieht die eine oder andere prominente Meerbuscherin oder den bekannten Meerbuscher mit ein? "Nein, Meerbuscher Pointen hab ich nicht im Programm, sollte ich mir vielleicht überlegen: Frau Pooth ist doch ne super Steilvorlage, auch wenn es schwierig für mich wird, die Stimmlage hinzubekommen..." Anke Kronemeyer

Quelle: RP
 
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