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Meerbusch
StadtUmland.NRW: Meerbusch beteiligt sich am Zukunftskonzept

Meerbusch. Die Metropolen und ihre Nachbarkommunen sollen noch mehr als bisher zusammen arbeiten, gemeinsame Strategien für Bewohner und Zukunft entwickeln - zum Beispiel in Sachen Wohnungsbau oder Mobilität. Darum geht es im Projekt "StadtUmland.NRW", das das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr aufgelegt hat - und an dem sich die Stadt Meerbusch beteiligt. Kirsten Steffens, Fachbereichsleiterin für Stadtplanung im Rathaus, stellte erste Ideen im Planungsausschuss vor.

Die Städte Meerbusch, Düsseldorf, Duisburg, Krefeld, Ratingen und der Kreis Mettmann haben ein gemeinsames Exposé vorgelegt, in dem sie bekunden, ihre Zusammenarbeit auf planerischer Ebene zu verstärken und sich mit einer Zukunftsidee am Projekt zu beteiligen. Die entsprechende Arbeitsgruppe heißt "Regionetzwerk" und soll Leben und Arbeiten an der Rheinschiene mobil in der Region entwickeln. So soll auch in Meerbusch eine Fläche entwickelt werden, auf der neu gebaut werden soll, aber eben auch nachhaltige Mobilitätskonzepte entstehen sollen.

Konkret ist hier an eine Fläche um den Haltepunkt Kamperweg in Osterath gedacht, auf der Geschosswohnungen, aber auch Einfamilienhäuser gebaut werden könnten. In einem zweiten Teilprojekt sollen bereits vorhandene öffentliche Verkehrsanbindungen, die Linien U70 und U76, in einem regionalen Zusammenhang untersucht werden. Beide Linien befahren die 22,6 Kilometer lange frühere Kleinbahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof Düsseldorf und Krefeld und könnten für das NRW-Zukunftsprojekt in dichterem Takt und auch häufiger am Wochenende und in den Abendstunden eingesetzt werden.

Damit wären dann auch das noch zu bauende Areal am Kamper Weg in Osterath, aber eben auch Teile von Büderich besser an den ÖPNV angeschlossen, heißt es in der Ausschuss-Vorlage. Die Haltepunkte dieser K-Bahn sind in der Zukunft bestenfalls auch mit anderen Mobilitätsträgern wie Carsharing, Bus, E-Bike oder Fahrrad vernetzt.

(ak)
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