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Meerbusch
Stadtverwaltung empfiehlt Erhalt der Realschule

Meerbusch. Im September 2016 soll die Politik endgültig über die Schullandschaft in Meerbusch entscheiden. Nach der Schulausschusssitzung am Donnerstag deutet sich an, dass die Realschule erhalten bleibt und die Montessori-Gesamtschule mit ihrer bisherigen Größe weiterarbeitet. Die Sitzung des Schulausschusses war mit Spannung erwartet worden. Welches Modell würden Stadt und die Schulleiter der Schulen empfehlen? Immer wieder war die Gründung einer weiteren Gesamtschule gescheitert. Die Politik sucht nun nach Lösungen, wie der Überhang an der Montessori-Gesamtschule kompensiert werden kann.

Für die Grundschulen nahm Anne Weddeling-Wolff Stellung, für die weiterführenden Schulen Burkhard Wahner als Realschulleiter. In mehreren Sitzungen hatten sich die Schulleiter besprochen und Modelle durchdiskutiert. Weddeling-Wolff sagte: "Wir sehen keine Möglichkeit, die Schullandschaft so umzubauen, das die Realschule wegfällt." Die Schulleiter der weiterführenden Schulen diskutierten verschiedene Szenarien, unter anderem eine neue Gesamtschule in Lank, auch das Modell Gebäudetausch. Burkhard Wahner gab zu bedenken, dass noch mehr Schüler aus Meerbusch abwandern könnten, wenn die Realschule Osterath aufgelöst wird und nur noch Büderich und Strümp Schulstandorte sind. Die Stadt folgte der Empfehlung der Schulleiter. Das bestehende System soll gestärkt werden. Nicole Niederdellmann-Siemes (SPD) kritisierte - Aufgabe sei es gewesen, ein bedarfsgerechtes Angebot an Gesamtschulplätzen nachzuweisen. "Dies fehlt völlig." Schuldezernent Frank Maatz kommentierte dies mit dem Hinweis, dass es keine genehmigungsfähige umsetzbare Lösung gebe.

(sep)
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