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Meerbusch
Start in Tennissaison: TV Osterath mit kleinen Zielen

Meerbusch. Die Sponsorengelder werden weniger - das hat Konsequenzen für die sportlichen Ziele der Osterather.

In der am Wochenende beginnenden Tennissaison muss der erfolgsverwöhnte TV Osterath in der Niederrheinliga kleinere Brötchen backen als gewohnt. "Die Sponsorengelder werden immer weniger, deshalb stellen wir in diesem Jahr keine Mannschaft, die um die vorderen Plätze mitspielen kann. Unser Ziel ist allein der Klassenerhalt", betont Trainer Luis Elias.

In Peter Lucassen, der in der Vorsaison ohnehin nicht zum Einsatz gekommen war, Routinier Dirk Groth (Viersener THC) sowie Trainer-Sohn Patrick Elias, der nach nur einem Jahr wieder zu Zweitligist Solinger TC zurückgekehrt ist haben drei Akteure den TVO verlassen. Hinzu kommt, dass Pascal Müller auf Grund einer Armverletzung die gesamte Saison ausfallen wird. "Das trifft uns hart, denn er wäre eine echte Bank gewesen", sagt Elias. Die vorderen Positionen nehmen die beiden Niederländer Tim van Terheijden und Sjors van der Velden ein. Dahinter folgen an drei und vier Pascal Wilkat und Simon Unger. Um die beiden weiteren freien Plätze in der Mannschaft kämpfen die drei Youngster Adrian Kranz, Jan Niklas Kühling und Tobias Boehlke. "Wir können in dieser Besetzung gegen jeden Gegner bestehen. Es gibt aber auch kein Spiel, das wir vom Papier her sicher gewinnen werden. Daher rechne ich damit, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Ligaverbleib kämpfen müssen", sagt Elias.

Neben den TVO-Herren gehen drei weitere Teams aus Meerbusch in der höchsten Spielklasse des Tennisverbands Niederrhein an den Start. Der TC Bovert ist nach dem Aufstieg der Herren 30 mit gleich zwei Mannschaften in der Niederrheinliga vertreten. Für beide Teams geht es von Beginn an ganz klar darum, den Abstieg zu verhindern. Boverts "30er" verstärkten sich mit Rafael Skiba, Sebastian Tong Barwinski, Nico Michels und Marco Terriuolo, die alle vom TV Osterath kamen. "Da nun zwölf Spieler um die sechs Stammplätze kämpfen, werden wir auf den hinteren Positionen rotieren, so dass jeder auf seine Einsätze kommen wird", kündigt Kapitän Jeffrey Dunant an.

Boverts "50er" halten sich bereits seit vielen Jahren mit weitgehend unveränderter Formation die Niederrheinliga. Verletzungsbedingt könnte es in dieser Saison sehr eng werden. In Bert Müllejans (Bandscheibenvorfall) und Dieter Nuhr (Knie-OP) drohen zwei Stammkräfte lägere Zeit auszufallen. "Da wir ohnehin einen dünnen Kader haben, wird es enorm schwer für uns", weiß Kapitän Bernd Meincke. Aller Voraussicht nach müssen nun die über 70-jährigen Hans-Jürgen Siggel und "KW" Platen gegen die teils mehr als 20 Jahre jüngere Konkurrenz ran.

Die Damen 55 von GWR Büderich schafften im vergangenen Sommer den Sprung in die Niederrheinliga, wo es für sie ebenfalls darum gehen, wird die Liga zu halten. Alle Spielerinnen blieben an Bord, so dass das sicherlich eine realistische Zielsetzung ist.

(cba)
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