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Meerbusch
Studie: Haus in Meerbusch teurer als Düsseldorf

Meerbusch. Ein Haus in einer Umlandgemeinde ist in vielen Fällen preislich teurer als ein Haus in deutschen Großstädten. Darauf weisen die Landesbausparkassen in ihrem neu erschienenen Immobilienpreisspiegel hin. So sei in Meerbusch ein "typisches Objekt" mit 725.000 Euro um 275.000 Euro teurer als in Düsseldorf. Der Münchener Nobel-Vorort Grünwald weise mit 1,55 Millionen Euro sogar den absoluten Rekord auf, in Hofheim am Taunus sei ein typisches Objekt mit 800.000 Euro rund 150.000 Euro teurer als in Frankfurt. Enorme Preisunterschiede von Region zu Region gibt es nach LBS-Angaben traditionell bei gebrauchten frei stehenden Einfamilienhäusern, meist in attraktiver Lage, die auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen.

Die Landesbausparkassen rechnen aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage auf dem deutschen Immobilienmarkt mit weiteren Preissteigerungen. Die im vergangenen Jahr gesehenen Entspannungstendenzen setzten sich damit nicht fort. Vielmehr werde, so das Ergebnis der aktuellen Frühjahrsumfrage unter 600 Immobilienmarktexperten von LBS und Sparkassen, bis zum Jahresende ein spürbarer Preisanstieg zwischen drei und vier Prozent erwartet.

(sep)
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