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Meerbusch
TDL steht in Korschenbroich unter Druck

Meerbusch. Handballer aus Lank spielen morgen gegen den Tabellenzehnten TV Korschenbroich.

Das Aufstiegsrennen in der Handball-Verbandsliga ist an Spannung kaum zu überbieten: Während sich Rheinwacht Dinslaken (30:4 Punkte), der SV Neukirchen (26:8) und der TV Oppum (23:11) etwas abgesetzt haben, kämpfen sechs Mannschaften um den vierten Platz, der wegen der Neuordnung der Ligen in dieser Saison ebenfalls in die Oberliga führt.

Diese sechs Teams trennt derzeit nur ein Zähler: Die HSG Wesel und Treudeutsch Lank führen das Sextett mit 19:15 Zählern an, der TV Vorst, der TSV Kaldenkirchen, der TV Geistenbeck und Adler Königshof II folgen mit nur einem Punkt Rückstand.

Treudeutsch Lank befindet sich durch den wichtigen 35:29-Sieg gegen den TSV Kaldenkirchen vom vergangenen Wochenende wieder im Aufwind und hat dadurch nach zuvor nur zwei Siegen aus acht Partien etwas für das Selbstvertrauen getan. Die Bilanz nach der Winterpause ist aber nicht die eines Aufsteigers - sie steht jetzt bei drei Siegen und drei Niederlagen. In den nächsten Partien entscheidet sich nun, ob die Truppe in der Lage ist, wieder deutlich mehr Siege einzufahren als zuletzt. Denn nur mit einer Steigerung bleibt sie weiterhin aussichtsreich im Rennen. Am Samstag stehen die Lanker beim Tabellenzehnten TV Korschenbroich II (16 Uhr, Waldsporthalle, Am Sportplatz 11a, 41352 Korschenbroich) in der Pflicht. Sollten sie die Partie verlieren, droht ihnen eine Woche später im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Neukirchen das Aus der Aufstiegsträume. "In Korschenbroich sollten wir gewinnen, und gegen Neukirchen holen wir uns dann möglichst die Punkte zurück, die wir in der Hinrunde unnötig liegengelassen haben", sagt Coach Hubert Krouß. Die Aufgabe in Korschenbroich ist undankbar für den TuS. Die Reserve des Korschenbroicher Drittligisten hat zwar ihre beiden jüngsten Partien gegen den TV Vorst (26:34) und beim TV Oppum (24:26) verloren und fünf Zähler weniger auf dem Konto als die Lanker, sie ist aber kaum schlechter besetzt als der TuS. Im Hinspiel hatten sich die Lanker nur mühsam mit 26:23 durchgesetzt.

Hubert Krouß ist guten Mutes. "Wir haben Fortschritte gemacht, haben taktisch und personell immer bessere Alternativen", sagt der Trainer. Zufrieden ist er mit der 6-0-Deckung, die immer besser funktioniert. Verschwunden sind die Aufstellungssorgen der vergangenen Wochen, denn bis auf Tim van Boesekom sind alle Spieler wieder an Bord. Sogar Florian Upelij gehört wieder zum Kader, nachdem er die gesamte Saison verletzt gefehlt hatte.

(jan)
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