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Meerbusch
Tonnenrennen: Veranstalter bangen bis zur letzten Minute

Meerbusch. Es goss in Strömen gestern Morgen, als die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft die letzten Aufbauarbeiten für das Tonnenrennen auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz startete. Die Schützen bangten um ihre Traditionsveranstaltung - und mit ihnen die Bewohner und Schüler des Meerbuscher Hauses Miteinander und der St. Sebastianus-Sonderschule in Kaarst-Holzbüttgen. An beide Einrichtungen gehen alljährlich die Einnahmen aus dem Tonnenrennen. "Wir sehen uns in der Pflicht, die beiden Häuser rechnen fast schon fest mit unseren Einnahmen", sagte gestern Wolfgang Baumeister als stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft Jägerlust und einer der Organisatoren. Von Sebastian Peters

Das Tonnenrennen ist Kult in Büderich, in den Fünfzigern wurde noch mit echten Güllefässern (gefüllt!) ausgetragen. Gestern stattdessen wieder in olfaktorisch verträglicher Variante - ohne Gülle. Die Kunst ist, schnell die Hürden und Hindernisse zu nehmen, ohne die Tonne von der Karre fallen zu lassen. Dass es dabei verschiedene Taktiken gibt, ist der Reiz. Viele Meerbuscher, darunter Ex-Bürgermeister Dieter Spindler, kamen auf den Festplatz, der mit Musik von der RP-Bühne beschallt wurde. Die Moderation hatten Christian Koxholt und Christian Bodewewig. Die Gewinner: Herren: 1. Thomas van der Beeck, 2. Markus Essers, 3. Thomas Bergmann.

Damen: 1. Johanna Geisler, 2. Nanny Geisler, 3. Hanne von der Beeck.

Jugend: 1. Konstantin Geisler, 2. Julia Nelissen, 3. Filip Emery

Team: 1. Armbrust IV

Promi-Lauf: 1. Werner Damblon, 2. Jürgen Eimer, 3. Angelika Mielke-Westerlage.

Quelle: RP
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