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Meerbusch
TSV kann großen Schritt machen

Meerbusch. Mit einem Sieg beim Verfolger in Velbert könnte der Spitzenreiter den Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsplätze auf 15 Punkte vergrößern. Heute sind auch der TSV II, der FCB und der SSV im Einsatz. Von Falk Janning

Vor einer echten Bewährungsprobe steht Landesliga-Spitzenreiter TSV Meerbusch am Donnerstag (19.30 Uhr, Sportplatz an der von-Böttinger-Straße) im Duell beim Tabellendritten SC Velbert: Im Falle eines Sieges würde der Vorsprung an der Spitze der Landesliga auf Platz drei auf 15 Punkte anwachsen. Der Aufstieg dürfte der Elf von Trainer Toni Molina dann kaum noch zu nehmen sein. Für die Velberter ist es die letzte Chance, den Rückstand noch einmal entscheidend zu verkürzen. Das Hinspiel hatte der TSV mit 9:1 gewonnen. "Das werden wir zwar nicht noch einmal erleben, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch diesmal die Punkte mitnehmen", sagt Team-Manager Horst Riege. "Die Mannschaft ist sehr gut drauf." Verzichten muss sie auf die grippekranken Cedric Roitzheim und Romeel Anyomi sowie den Japaner Takehiro Kubo, der sich auf Heimaturlaub befindet. Dafür ist Stürmer Kevin Dauser wieder voll im Training und wird erstmals wieder auf der Bank Platz nehmen.

Daniel Klinger und Stefan Galster, die Spielertrainer des TSV Meerbusch II, wollen nach der enttäuschenden Leistung ihrer Elf bei der 2:3-Niederlage in Benrath am Donnerstag (19.30 Uhr, Sportplatz am Windmühlenweg) in der Partie gegen den FC Remscheid eine Reaktion sehen. Vor allem kämpferisch muss das Team gewaltig zulegen, will es nicht auch im Spiel gegen das Schlusslicht den Kürzeren ziehen. Die Gäste kämpfen um eine ihrer letzten Chancen, den Rückstand zum rettenden Ufer noch einmal verkürzen zu können: Sie könnten durch einen Erfolg in Bösinghoven bis auf drei Zähler an Platz 14 herankommen. Sollte die Zweite des TSV auch diese Partie verlieren, drohen bei den moralisch ohnehin angeschlagenen Blau-Gelben vorzeitig die Lichter auszugehen. Klinger und Galster haben unter der Woche versucht, ihre Spieler vor allem psychisch wieder aufzubauen.

"Wenn Du oben stehst, hast Du einfach das Glück, dass Du benötigst. Wenn Du dagegen in der Tabelle nach unten blickst, dann fehlt es Dir", klagt Dirk Schneider. Der Coach des in diesem Jahr noch sieglosen Bezirksligisten FC Büderich kann die Wahrheit dieser Fußballerweisheit nur bestätigen. "Mit ein wenig Glück hätten wir einige Punkte mehr auf dem Konto", sagt der Trainer. Heute (19.30 Uhr, Stadion Am Eisenbrand) im Spiel gegen den Tabellennachbarn SV Lohausen müssen die Kicker vor allem mit dem größer werdenden Druck klarkommen, der ihre Beine im Abstiegskampf schwer macht.

Der SSV Strümp reist am heutigen Donnerstag (19.30 Uhr) als Tabellen-14. zum SV Bedburdyck, der auf Platz elf rangiert. Team-Manager Thomas Feldges erwartet "eine Partie auf Augenhöhe". Vielleicht profitiert der SSV von der guten Stimmung nach dem glücklichen 1:0-Heimerfolg gegen den SV Lürrip. Furkan Yalcin fällt mit einer Muskelverletzung aus. Dafür ist Daniel Beckers nach abgesessener Sperre wieder dabei.

Quelle: RP
 
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