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Meerbusch
TSV: Kein Versteckspiel zum Start

Meerbusch: TSV: Kein Versteckspiel zum Start
Das Team des TSV mit (Obere Reihe) Kevin Dauser, Robin Kreis, Dennis Schmidt, Stephan Wanneck, Stefan Galster, Simon Pascheit, Semir Purisevic, Dominik Dohmen, Emre Geneli. Mittlere Reihe: Torwarttrainer Georgios Kalomiris, Trainer Robert Palikuca, Teammanager Horst Riege, Quinton Washington, Stefan Kapuscinski, Jan Paul Staschik, Sergen Sezen, Christoph Caspari, Kwadwo Amoako, Benjamin Dohmen, Physio Arne Bohrmann, Betreuer Tom Dzulko, Betreuer Roland Stockmann. Untere Reihe: Drilon Istrefi, Brian Günther, Tim Knetsch, Elvedin Kaltak, Adnan Laroshi, David Platen, Aziz Afkir, Johannes van den Bergh, Maurizio Garau Serra. FOTO: Janning
Meerbusch. Oberliga Die Meerbuscher Kicker müssen am Sonntag zum Saisonauftakt in Kalkar antreten, wo sie in der vergangenen Saison 1:4 unterlagen. Sorgen bereiten die vielen Ausfälle in der Defensive. Von Falk Janning

Können Meerbuschs Oberliga-Kicker noch einmal eine so starke Saison wie im vergangenen Jahr spielen, als sie während einer überragenden Hinrunde sogar zeitweise vor dem Wuppertaler SV an der Tabellenspitze standen? Die Macher rund um das Team haben sich jedenfalls vorgenommen, die Punktausbeute noch einmal zu verbessern. Fans und Spieler warten mit Spannung auf den Anpfiff der neuen Spielzeit. Am Sonntag starten die Blau-Gelben mit dem Auswärtsspiel beim SV Hönnepel-Niedermörmter (15 Uhr, Düffelsmühle 2, Kalkar) in die Spielzeit.

Das ist für den TSV eine schwere Aufgabe. Die Truppe aus Kalkar sammelte in der Vorsaison zwei Zähler weniger als die Meerbuscher und landete auf dem zehnten Platz. Trainer Robert Palikuca und sein Team blieben gegen die Grenzer sieglos: Auf eigenem Platz gab es ein 1:1 und auf dem tiefen Acker am Niederrhein eine 1:4-Packung. "Es wäre großartig, wenn wir dort mit einem Sieg starten könnten", sagt Palikuca. Wie das geht, das zeigte jene TSV-Mannschaft aus der Saison 2014/15, die sich beim damaligen Tabellendritten durch Treffer von Enes Öz und Kevin Dauser mit 2:1 durchsetzte.

"Wir haben mit unserer Qualität überhaupt keinen Grund, uns dort zu verstecken", sagt der Coach. Stärke der Meerbuscher ist zweifellos der Angriff. Dort hat der Coach die Qual der Wahl und eine Menge Möglichkeiten, zumal Dauser nach seinem Fußbruch auf dem besten Weg ist, seine alte Form wiederzufinden. Der laufstarke und einsatzfreudige Sturmtank kann zwar noch nicht über 90 Minuten marschieren, doch vor seinen bemerkenswerten Fähigkeiten beim Torschuss dürften die Gegner trotzdem eine Menge Respekt haben. "Wir haben im Angriff gegenüber dem Vorjahr eine größere Qualität", so Palikuca. So stabil der Meerbuscher Angriff wirkt, so fragil ist das derzeitige Abwehrgebilde des TSV. Hart trifft die Gelb-Blauen der Ausfall des Sechsers Johannes Walbaum, der am Dienstag operiert wurde und in diesem Jahr nicht mehr spielen wird. Walbaum sollte eine zentrale Rolle spielen und als einziger defensiver Mittelfeldspieler agieren. Nun wird die Mannschaft wieder wie in der Vorsaison mit der Doppel-Sechs Stephan Wanneck und Semir Purisevic auflaufen. Auch Jan Paul Staschik bietet sich an, der nach überstandener Verletzung wieder voll auf der Höhe ist. Zudem fallen mit Daniel Klinger, Quinton Washington und Dominik Dohmen drei Linksverteidiger aus. Vermutlich wird Rechtsverteidiger Johannes van den Bergh einspringen.

Die Meerbuscher werden sich gegenüber dem 4:2-Pokalsieg beim Bezirksligisten SG Unterrath steigern müssen, um beim SV Hö-Nie zu punkten. Palikuca ist überzeugt davon, dass seinen Schützlingen das gelingen wird. "Bei uns kommt nach der intensiven Vorbereitung jetzt die Leichtfüßigkeit und Spritzigkeit", so der Coach, der während der zweiten Halbzeit in Unterrath gute Ansätze sah.

Quelle: RP
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