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Meerbusch
TSV Meerbusch peilt jetzt den Vereinsrekord an

Meerbusch. Das große Ziel Klassenerhalt hat der TSV Meerbusch in der Oberliga so gut wie erreicht. Acht Punkte beträgt der Vorsprung auf die bedrohte Zone. Gespannt sind die Trainer Robert Palikuca und Olivier Caillas nun auf den wahren Charakter der Mannschaft. "Der zeigt sich jetzt, wo es um die kleinen Ziele geht", sagt Palikuca vor dem Spiel beim Absteiger Rot-Weiß Oberhausen II (Sonntag, 15 Uhr, Niederrheinstadion, Lindnerstraße, 2-6, Oberhausen). Dazu zählen die Trainer das Übertreffen der Vorjahresmarke von 43 Punkten. Mit einem Sieg und einem Remis hätten sie den im Vorjahr aufgestellten Vereinsrekord noch einmal überboten.

Reizvoll finden die Meerbuscher es auch, zum Saisonende hinter dem Wuppertaler SV und KFC Uerdingen auf dem dritten Platz zu landen. Nur drei Punkte fehlen. Dafür brauchen die Blau-Gelben viele Siege aus den fünf Partien. Beginnen wollen sie damit am Sonntag im Niederrheinstadion. Verzichten muss der TSV vermutlich auf Esin Gula, dessen Rückkehr auf den Trainingsplatz nach überstandener Verletzung nicht optimal verlief. Ein großes Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Linksverteidiger Daniel Klinger, dessen Verletzung wieder aufgebrochen ist.

In der Bezirksliga schaut der Tabellenzweite TSV Meerbusch II heute mit Interesse nach Dormagen. Beim Spitzenreiter TSV Bayer tritt der SSV Strümp an (19.30 Uhr, Höhenberg 40, Dormagen). Die Hoffnung, dass der seit neun Partien sieglose Lokalrivale ausgerechnet dort einen Punkt entführt, ist aber relativ gering. "Das ist ein übermächtiger Gegner", sagt SSV-Trainer Manfred Klausner. "Dazu kommt, dass wir personell aus dem letzten Loch pfeifen", sagt der Coach. Er muss wegen Krankheit, Verletzung und Urlaub auf die halbe Mannschaft verzichten und Akteure aus der zweiten Mannschaft dazu holen. Der TSV II tritt in stärkster Besetzung gegen den Tabellen-13. Sportfreunde Neuwerk (Sonntag, 15 Uhr, Windmühlenweg) an.

(jan)
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