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Meerbusch
TuS-Damen agieren auf Augenhöhe

Meerbusch. Lanker Handballerinnen liegen nach der ersten Saisonhälfte auf Platz sieben.

Den Respekt vor der neu gegründeten Nordrhein-Liga haben die Lanker Handballerinnen nicht abgelegt. Er ist wichtig, um mit der richtigen Einstellung in die Spiele zu gehen. Die Damen des TuS Treudeutsch hatten sich in der vergangenen Saison als überraschender Vize-Meister der Oberliga Niederrhein für die Premieren-Saison der vierthöchsten Liga qualifiziert. Nun haben sie bis zur Winterpause acht von 22 Partien absolviert und mit dem Sprung auf Rang sieben in der Zwölfer-Liga einen Achtungserfolg gelandet. "Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden", sagt Trainer Michael Cisik. "Ein Mittelfeldplatz und der Klassenerhalt sind in dieser starken Liga unsere Ziele, alles andere ist utopisch."

Die jeweils ersten Sechs der Oberligen vom Niederrhein und vom Mittelrhein hatten sich für die neue Klasse qualifiziert. Die Lankerinnen haben in den ersten acht Partien dabei viel mehr Probleme mit den Teams vom Mittelrhein gehabt. "Dort wird ein viel besserer Handball als am Niederrhein gespielt. Die Teams vom Mittelrhein sind in Sachen Technik und Schnelligkeit um einiges besser", sagt der Lanker Trainer. Umso stolzer ist er, dass seine Schützlinge meist auf Augenhöhe mit den Gegnern agierten und 7:9 Zähler sammelten. Es hätten sogar noch ein paar Zähler mehr sein können, denn die letzten drei Spiele standen alle auf des Messers Schneide und endeten Unentschieden.

Ein Sonderlob vom Trainer bekamen nach dem letzten Spiel die Routiniers mit Alexandra Platen, Britta Bellers und Birte Pitzen, die das Gerüst des Teams bilden, Verantwortung übernehmen und die junge Garde anführen. "Ohne sie wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen", erklärte Michael Cisik, der auch Torfrau Babette Schalley zu den herausragenden Persönlichkeiten im Team zählt. "Sie ist sehr wichtig für die gute und harmonische Stimmung in der Truppe." Das Pfund, mit dem die Mannschaft wuchern kann, ist die Geschlossenheit. "Auch die neuen Spielerinnen haben verstanden, dass sie nur auf Grund des Teamgeistes Erfolg haben", so Cisik.

Der Trainer glaubt, dass der Weg bis zum Klassenerhalt im neuen Jahr noch steinig und weit ist. Er sieht aber noch Steigerungspotenzial in seiner Truppe. "Einige glauben, dass sie die Ziele mit geringem Aufwand erreichen können. Das funktioniert in dieser Liga nicht. Wenn sie das noch verinnerlichen, dann ist mit dieser Mannschaft noch viel mehr möglich."

Weiter geht es für die Lankerinnen am 7. Januar mit dem Nachholspiel beim Neusser HV (17 Uhr, Hammfeld, Anton-Kux-Straße).

(faja)
 
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