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Meine Lieblingsorte
Unterwegs in Schweinheim

Meerbusch. Wenn Stephanie Bode über ihren absoluten Lieblingsort in Meerbusch erzählt, strahlt sie über das ganze Gesicht: "So ruhig, so grün und so idyllisch - das ist mein Schweinheim."

Die 49-Jährige wohnt mit ihren Söhnen Bo (9) und Ben (15) in Sichtweite des Ortsschildes und nutzt diese Nähe, um sich in der knapp bemessenen Freizeit zu Fuß oder per Rad in der Natur zu entspannen. Auf einer nahegelegenen Ponywiese darf sie mit den Kindern reiten oder mit Freunden grillen. "Das ist wie im Teletubbie-Land, eine richtige Oase", schwärmt Stephanie Bode.

Trotzdem gibt es in Meerbusch auch andere Orte, die die gelernte Reiseverkehrskauffrau besonders mag: "Das komplette Rheinufer ist einfach ideal, um sich ein bisschen zu bewegen." Bewegung und Geselligkeit findet sie auch auf dem Tennis-Platz des TC Bovert: "Das ist eine schöne kleine Gemeinschaft." Bei der Nennung anderer Lieblingsorte dagegen spielen Gerüche eine Rolle. Beispielsweise der Geruch von Tee bei "Fräulein Erna", in dem Geschäft für Tee und Geschenke von Claudia Lagac, oder die Duft-Mischung von Holz und Papier im Osterather Buchladen Mrs. Books: "Dort riecht es so gut, und alle sind so nett."

Will sie dagegen Großstadtluft schnuppern, fährt Stephanie Bode nach Köln: "Ich bin ein echt kölsch Mädche." Aber in Meerbusch hat sie schon seit vielen Jahren ihren Lebensmittelpunkt. Von hier aus startet sie, um ihren Job in einer Facharzt-Praxis zu erfüllen, die Kinderfechtgruppe der SG Kaarst auf ehrenamtlicher Basis administrativ zu unterstützen oder sich in die Belange des von ihr in Osterath mit gegründeten Second Hand-Laden "Ratz & Rübe" für Kinder einzubringen.

Aber das sind noch nicht alle Aufgaben, die Stephanie Bode übernommen hat. Sie betreut außerdem professionell während der Urlaubszeit von Haus-Besitzern deren Anwesen oder die Haustiere: "Das funktioniert auf reiner Vertrauensbasis und durch Mundpropaganda."

Besonders am Herzen aber liegen ihr die Jobs, die sie während der Konzerte oder Fußballspiele in den Düsseldorfer und Kölner Stadien übernimmt. Dort bringt die Osteratherin, die früher im Reisebüro auch Auszubildende betreut hat, an einem Kiosk Getränke unter die Besucher. Dabei wird sie von Jugendlichen unterstützt: "Sie kommen meistens aus Osterath, verdienen sich so etwas dazu." Im Sommer hat sie eine Tour über die Alpen unternommen: "Mit meinem Vater und Freunden war ich zu Fuß mit Rucksack von Hirschegg im Kleinwalsertal nach Meran in Südtirol unterwegs." Monika Götz

Quelle: RP
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