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Meerbusch
Unwetter: Einsätze in Sporthalle und Kindertagesstätte

Meerbusch. Ein Unwetter mit starken Regenfällen hat gestern Abend für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Meerbusch gesorgt. Wie Feuerwehrsprecher Frank Mohr am späten Abend mitteilte, rückte die Freiwillige Feuerwehr insgesamt zu zwölf Einsätzen aus. Die Unwetterfront hatte gegen 18 Uhr Meerbusch erreicht. Sechs Mal rückte die Wehr nach Osterath, drei Mal nach Strümp und je einmal nach Büderich, Bösinghoven und Nierst aus.

In Strümp drückte das Wasser vom Schulhof in die Turnhalle des örtlichen Gymnasiums. Die Feuerwehr säuberte laut gestrigem Bericht die Gullys vor dem Gebäude und ermöglichte somit das Abfließen des angestauten Wassers. Parallel dazu drückte sie das Wasser mit Abziehern und Besen aus Fluren und Gängen der Turnhalle und beseitigte somit den Wasserschaden. Wenig später ging ebenfalls in Strümp die Meldung über einem brennenden Strommast ein. Auf einem Feldweg hatte aus bisher ungeklärter Ursache Teile eines Transformators Feuer gefangen. Nachdem die Sicherung ausgelöst hatte und der Strom unterbrochen war, hörte das Feuer, auch begünstig durch den Regen, von alleine auf zu brennen, bevor die Feuerwehr entsprechende Maßnahmen ergreifen konnte. In Nierst pumpte die Löschgruppe Nierst Wasser aus dem Keller des städtischen Kindergartens. An insgesamt fünf Einsatzstellen pumpte die Feuerwehr Wasser aus Gebäuden oder ging den Bewohnern in ihrer Not mit Abziehern und Besen zur Hand. Jeweils in Büderich und Osterath mussten umgestürzte Bäume von der Fahrbahn geräumt werden. An zwei Einsatzstellen konnte die Feuerwehr auf Grund zu geringer Wassermengen nicht tätig werden. Nach rund anderthalb Stunden waren alle Einsätze abgearbeitet. Das Unwetter vom Mittwoch hatte Meerbusch noch verschont.

(sep)
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