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Meerbusch
UWG fordert städtisches Konzept zur Personalplanung

Meerbusch. In den kommenden Jahren werden in der Verwaltung der Stadt Meerbusch viele Mitarbeiter aus Altersgründen ausscheiden. Deshalb fordert die Ratsfraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) in einem Antrag an den am Donnerstag tagenden Hauptausschuss ein städtisches Konzept zur Personalplanung. Demzufolge sollen im Haushalt 2017 50.000 Euro für eine externe Beratung in Sachen Personalentwicklung und -wirtschaftlichkeit veranschlagt werden.

"Die anstehende Fluktuation in den nächsten Jahren bietet die Chance, den Leistungsumfang und die Arbeitsabläufe im Personalbereich zu hinterfragen", erklärt UWG-Vorsitzende Daniela Glasmacher. Bis 2025 soll die Personalstruktur der Stadt gezielt verändert werden, unter anderem mit Blick auf den Bedarf der Bürger, die fortschreitende Digitalisierung und die interkommunale Zusammenarbeit.

"Schließlich sind 2017 für Personalaufwendungen über 37 Millionen Euro eingeplant - da muss man besonders genau prüfen", so Glasmacher. In der Sitzung am Donnerstag wird der Haupt- und Finanzausschuss über den Haushaltsentwurf für 2017 beraten und seine Empfehlung anschließend an den Rat weitergeben. Dieser wird den Haushalt dann in seiner nächsten Sitzung am 15. Dezember verabschieden.

(kess)
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