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Meerbusch
Verliert TD den Anschluss nach oben?

Meerbusch. Handball-Verbandsliga Treudeutsch Lank empfängt heute den TV Vorst

Wohin geht die Reise des TuS Treudeutsch in der Handball-Verbandsliga, der nach zwei Niederlagen in Folge von der Tabellenspitze gestürzt ist? Am heutigen Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Forstenberg) spielt die auf Platz sechs rangierende Mannschaft von Trainer Hubert Krouß (13:7 Punkte) auf eigenem Parkett im Verfolgerduell gegen den Tabellensechsten TV Vorst (11:9).

"Wir wollen unbedingt beide Punkte, denn der Verlierer verliert den Anschluss nach oben", sagt der Coach. Nach der 30:36-Pleite im Spitzenspiel gegen Adler Königshof waren die Lanker in der vergangenen Woche auch beim Tabellenvorletzten HSG Mülheim mit 25:30 unterlegen, weil sie stark ersatzgeschwächt angetreten waren. Nun kehren zum Heimspiel gegen Vorst einige Spieler zurück: Abwehrchef Frederic Rothe ist wieder dabei, ebenso Jan Verholen und Jens Todenhöfer. Möglich, dass auch Torwart Toni Leygraf nach überstandener Handverletzung in den Kasten zurückkehren kann, der in den vergangenen Wochen stark vermisst worden war. "Offen ist noch, ob er nach nur zwei Trainingseinheiten schon wieder so weit ist, mitspielen zu können", sagt Krouß.

Weiterhin ausfallen werden der an der Wade verletzte Tim van Boesekom, der allenfalls für Kurzeinsätze in Frage kommt, und der Syrer Mohamed Al-Bonie, der in der Anfangsphase der Partie in Mülheim angeschlagen ausgewechselt worden war. Lanks Trainer erwartet eine ausgeglichene Partie gegen den Absteiger aus der Oberliga, der als Kandidat für den direkten Wiederaufstieg gehandelt worden war. "Das wird ganz enges und ausgeglichenes Spiel. Duelle zwischen Lank und Vorst sind traditionell heiß", so Krouß.

Luxusprobleme hat Michael Cisik: Der Trainer der Treudeutsch-Damen kann im letzten Spiel des Jahres beim TV Biefang (heute, 17.30 Uhr, Biefangstraße 56, 46149 Oberhausen) aus dem Vollen schöpfen, er hat den kompletten Kader an Bord. Nach acht Siegen in Folge kann sich sein Team beim Tabellenletzten nur selbst schlagen. "Ich werde dafür sorgen, dass wir den Letzten nicht unterschätzen", sagt der Coach. "Wir werden mit der Siegesserie im Rücken mit viel Selbstbewusstsein auftreten. Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine Riesenenttäuschung. Wir wollen im letzten Spiel des Jahres einen schönen Schlusspunkt setzen."

(jan)
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