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Meerbusch
Voestalpine startet Forschungsstelle in Meerbusch

Meerbusch. Auf dem Gelände der Böhler-Werke eröffnete der österreichische Stahlkonzern Voestalpine gestern sein neues Forschungszentrum. Dort wird an Verfahren zum dreidimensionalen Drucken von Stahl gearbeitet. Schon bald soll dort auch produziert werden, etwa für Kleinserien. "Für mich ist diese Forschungsstelle ein Zeichen dafür, dass wir den Strukturwandel geschafft haben", sagte Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage zur Eröffnung und erinnerte an die lange Verbundenheit mit der Firma Böhler, die ein Tochterunternehmen von Voestalpine ist. Ihrem Amtskollegen Thomas Geisel aus Düsseldorf sagte die Meerbuscherin klar, dass die Böhler-Werke in Meerbusch und nicht in Düsseldorf lägen. Geisel sprach dagegen von "Greater Düsseldorf", das auch Meerbusch umfasse, und einer Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit. Voestalpine-Vorstandschef Wolfgang Eder erinnerte an die lange Tradition seiner Firma in Meerbusch. "Ich war 1988 hier als Aufsichtsratsmitglied und erinnere mich an die Proteste gegen die Schließung des Stahlwerks. Das hat mich bis heute tief bewegt", so Eder.

(tb)
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