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Weihnachtszeit
Was sich Meerbuscher Kinder wünschen

Weihnachtszeit: Was sich Meerbuscher Kinder wünschen
Violet könnte noch ein paar mehr Spielfiguren für ihren Mini-Zoo gebrauchen. FOTO: Hans-Juergen Bauer
Meerbusch. Daran, wie wir als Kinder Weihnachten erlebt und gefeiert haben, erinnern wir uns ein Leben lang. Schüler der Büdericher Brüder-Grimm-Schule erzählen, worauf sie sich in diesem Jahr besonders freuen. Von Regina Goldlücke und Hans-Jürgen Bauer (Fotos)

In der Klasse 1a der Büdericher Brüder-Grimm-Schule ist die Vorfreude auf Weihnachten spürbar. Mit ihrer Lehrerin Simone Becker-Pennrich haben die Kinder den Raum stimmungsvoll geschmückt.

Die letzten Tage vor den Ferien sind erfüllt von Spannung und Erwartung. Da ist es fast müßig, nach dem Allerschönsten beim Fest zu fragen. "Die Geschenke", schallt es vielstimmig zurück. Das wollen wir dann doch etwas besser wissen.

Hasan freut sich auf das Playmobil- und Lego-Spielzeug. FOTO: Hans-Juergen Bauer

"Ich wünsche mir ein Playmobil-Haus", erzählt Olivia. "Bestimmt bekomme ich das auch. Den Kindergarten und die Schule habe ich schon." Violet freut sich auf weitere Tiere von Schleich, "meine Schwester hatte immer mehr als ich." Das klingt ja recht bescheiden, sonst nichts? "Doch, noch etwas Größeres, aber das habe ich gerade vergessen."

Olivia rechnet mit einem Playmobil-Haus. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Auf Maximilians Liste steht der Jurassic Park von Lego, er mag Dinosaurier. Playmobil- und Lego-Spielzeug sind auch die Favoriten von Leonidas und Hassan.

Jessica ist gespannt auf Überraschungen. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Bei Success soll es eine neue Puppe sein. Sie erzählt, sie sei in Malaga geboren. "Da war ich schon", wirft ihre Banknachbarin ein, "kennst du Marbella?" Die lässige Antwort: "Na klar."

Success wünscht sich eine neue Puppe zum Weihnachtsfest. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Auch Sofia hat sich eine Puppe gewünscht. Und einen Hubschrauber. Und ein Rapunzelkleid. Für die Puppe? "Neiiiiiin", kichert sie, "für mich, ein Rapunzelkostüm halt. Das ziehe ich dann an Weihnachten an."

Sofia feiert das Fest mit ihrer großen Familie. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Weshalb Luis ausgerechnet einen grauen Koala aus Stoff möchte, kann er nicht so recht erklären. Und natürlich bleiben auch die trendigen Einhörner nicht unerwähnt. Warum sind die eigentlich so begehrt? "Weil sie zaubern können."

Siyu-Ella ist auch schon ganz gespannt auf die Geschenke. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Eifrig reckt Ceyda ihren Arm in die Höhe und sagt etwas, das gänzlich aus dem Rahmen fällt: "Am meisten freue ich mich auf Weihnachten, weil Jesus dann Geburtstag hat."

Leonidas fände neues Legospielzeug ganz toll. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Jessica hat eine besondere Entscheidung getroffen: "Ich wünsche mir dieses Jahr nur Überraschungen." Im Gegenzug beschenkt sie ihre Eltern mit etwas Selbstgebasteltem.

In der Familie von Julian werden alle Geschenke gleich geöffnet. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Alle Erstklässler, eine echte Multikulti-Truppe, haben mit ihrer Lehrerin kleine Präsente für die Verwandtschaft vorbereitet. Für das "Besorgen" der Geschenke ist in den meisten Familien der Weihnachtsmann zuständig, jedenfalls wird die Frage nach dem Christkind eher belustigt kommentiert.

Ceyda freut sich, weil Jesus Geburtstag hat. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Und wie werden die Päckchen unterm Christbaum in der Familie dann geöffnet, ganz fix oder gemächlich? "Alle auf einmal", ruft Julian. Bei Katharina geht es immer schön der Reihe nach, das findet sie auch besser.

Siyu-Ella ist auch schon ganz gespannt auf die Geschenke. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Und wo gibt es echte Kerzen? Da melden sich viele Kinder, bis Simone Becker-Pennrich eine Korrektur nachschiebt: "Solche aus Wachs sind gemeint, nicht die elektrischen." Diesmal sind es deutlich weniger Finger. "Aber wir haben echte Kerzen auf dem Adventskranz", heißt es mehrmals.

Ceyda freut sich, weil Jesus Geburtstag hat. FOTO: Hans-Juergen Bauer

Fast überall werden an den Feiertagen Verwandte erwartet. "Meine Tante, meine Cousine, Oma und Opa und noch eine Oma", zählt Sofia auf.

So lebhaft in der Klasse alle Fragen aufgegriffen werden, so wenig kommt heraus, wenn es ums traditionelle Essen geht. Nur Schulterzucken und von irgendwo die vage gemurmelte Vermutung "Kartoffelsalat und Würstchen."

Die sicher aufwendig zubereiteten Speisen scheinen den Jungen und Mädchen der Klasse 1a wirklich total egal zu sein. Das geht auch völlig in Ordnung. Sie sind ja schon mit ihren Weihnachtsgeschenken vollauf beschäftigt.

Quelle: RP
 
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