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Meerbusch
Wie geht Karriere nach der Schule?

Meerbusch: Wie geht Karriere nach der Schule?
Psychologiestudent Armin Halbach vor den Teilnehmern des Career-Days: Er war einer von zahlreichen Referenten, die aus ihrem Alltag berichteten. FOTO: Bauer
Meerbusch. Das Mataré-Gymnasium informierte mit Hilfe der Rotary- und Lions-Clubs einen Tag lang rund 80 Schüler über viele unterschiedliche Berufe und Studiengänge. Von Falk Janning

Anregungen für die Zeit nach dem Abitur holten sich die Zwölftklässler des Mataré-Gymnasiums, der Gesamtschule und des Meerbusch-Gymnasiums beim dritten Career-Day. Gastgeber der Veranstaltung war das Büdericher Mataré um die Pädagogin Anja Kleine-Kalvelage.

80 junge Frauen und Männer nutzten die Chance und besuchten im Laufe des Tages drei verschiedene Seminare zu klassischen Studiengängen wie Mathematik, Chemie, Medizin, Wirtschaftswissenschaften oder Jura.

Anja Kleine-Kalvelage und ihre Kollegen haben versucht, mit Hilfe des Meerbuscher Lions-Clubs und des Rotary-Clubs möglichst viele Studienrichtungen in den Career-Day zu packen. So wurden insgesamt 13 Seminare angeboten. Die Schüler konnten nach eigenen Interessen gewichten. Das Besondere: Die Seminare waren in der Regel mit drei Referenten besetzt - mit einem Studenten, der über den Uni-Alltag berichtete, mit einem Berufsanfänger, der den Übergang von der Ausbildung in die Berufswelt beschrieb, und mit einem "alten Hasen", der aus seiner langjährigen Berufserfahrung erzählte. Die aufwendige Veranstaltungsreihe ist Teil des sozialen Engagements von Lions-Club und Rotary-Club, für die Tobias Stupp, Arndt Verleger und Thomas Uhling interessante und in ihren Berufen erfolgreiche Referenten gewannen.

Die Veranstaltung begann mit einem Vortrag von Eberhart von Rundstedt. Der 76-jährige Gründer der Familienfirma Von Rundstedt HR Partners, Marktführer im Outplacement in Deutschland, referierte über aktuelle Anforderungen an Berufseinsteiger.

Danach begannen die jeweils 90-minütigen Seminare. Im großen Konferenzraum der Schule nutzten die Schüler danach die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit den verschiedenen Referenten. Die jungen Erwachsenen bezeichneten die Veranstaltung durchweg als interessante Orientierung. Nur die wenigsten haben sich bereits für eine Richtung entschieden. Ida Dierkes besuchte beispielsweise die Seminare Medizin, Psychologie und Biologie.

Die 17-Jährige möchte gerne Ärztin werden, findet aber auch die anderen Bereiche interessant. "Das hier bietet eine gute Möglichkeit, sich zu informieren, einen realistischen Einblick in die jeweilige Welt", sagt sie lobend. Gut findet sie den persönlichen Austausch, und dass die Referenten aus ihrer ganz persönlichen Sicht über den Studiengang und ihren Beruf aus der Praxis berichteten.

Quelle: RP
 
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