| 00.00 Uhr

Meerbusch
Wie Meerbuschs Kinder in Afrika helfen

Meerbusch. Teilnehmer der Stadtranderholung setzten ihr Ferienthema "Wildes Afrika" aktiv um.

Intensiv haben sich die Kinder bei der Stadtranderholung (SRE) des Jugendamtes in diesem Jahr mit dem Ferienthema "Wildes Afrika" beschäftigt.

Sie bastelten Anhänger aus Speckstein, bedruckten Tücher, T-Shirts und Taschen mit afrikanischen Wachsbatik-Motiven. "Dabei haben unsere Kinder auch viel über die schlimmen Alltagsumstände erfahren, unter denen ihre Altersgenossen zum Beispiel in Äthiopien überleben müssen", sagt Beate Enzel, Leiterin der Stadtranderholung. "Was Dürrekatastrophen, Hunger und Durst für Kinder täglich bedeuten, war für die meisten kaum vorstellbar." So kam zum Ende der Stadtranderholung spontan bei den Kindern der Wunsch auf, selbst etwas zu tun. Zum obligatorischen Elterntag wurde eine große Spendenaktion gestartet.

Ferienkinder und Betreuer verkauften Kaffee, Kuchen und Würstchen, und auch die Basteleien fanden schnell Abnehmer. "Zusätzlich haben viele Eltern großzügig gespendet", so Enzel. Der Erlös des Tages waren am Ende stolze 500 Euro Spenden. Das Geld überwiesen die Initiatoren jetzt an die Hilfsorganisation "Plan International", für die sich auch Ex-Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert seit Jahren einsetzt. Die Organisation, die auch Patenschaften vermittelt, setzt sich in langfristig angelegten Hilfsprogrammen dafür ein, die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien in aller Welt nachhaltig zu verbessern.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Meerbusch: Wie Meerbuschs Kinder in Afrika helfen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.