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Meerbusch
Wohnraumschutzsatzung: Politik sieht Beratungsbedarf

Meerbusch. In Meerbusch wird es vorerst keine Satzung geben, die verhindert, dass Wohnungen gekauft und für Gewerbe wie Gästezimmer zweckentfremdet werden. Ein Antrag von Piraten und Linke wurde vertagt - die Grünen haben noch Beratungsbedarf.

Antragsteller Marc Becker (Piraten) argumentiert: "Grund ist die steigende Anzahl von Wohnungen, die über Online-Vermietungsportale angeboten werden." Private würden die Wohnraum aufkaufen und zum Beispiel an Messegäste vermieten, statt bezahlbaren Wohnraum für die Meerbuscher Bevölkerung bereitzustellen. Auf Portalen wie Airbnb würden immer häufiger Wohnungen aus Meerbusch offeriert. Städte wie Hamburg und Köln arbeiten gegen diesen Trend neuerdings mit einer Wohnraumschutzsatzung. Insbesondere die CDU verwies darauf, dass es aufgrund der geringen Fallzahl in Meerbusch keinen Handlungsbedarf gebe. Fraktionschef Werner Damblon argumentierte, dass es zu viel Aufwand bedeute, eine Satzung zu erstellen.

(sep)
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