| 20.06 Uhr

Zwischen Neuss und Krefeld
Zugausfälle nach Bahnunglück in Meerbusch

Zugunglück in Meerbusch - der Tag nach dem Unfall
Zugunglück in Meerbusch - der Tag nach dem Unfall FOTO: dpa, rwe
Düsseldorf. Nach dem Zugunglück mit 50 Verletzten in Meerbusch-Osterath ist die Strecke zwischen Neuss und Krefeld weiterhin gesperrt. Betroffen sind die RE7 und RE10. Es verkehren Ersatzbusse.

Am Dienstagabend ist in Meerbusch ein Personenzug (RE7 von Köln nach Krefeld) des "National Express" auf einen Güterzug von DB Cargo aufgefahren. 50 Menschen sind verletzt worden. Der Verkehrsbetreiber strich alle Fahrten auf der Strecke und richtete zwischen Neuss und Krefeld einen Bus-Ersatzverkehr ein.

RE7 und RE10 betroffen 

Betroffen sind der RE7 von National Express zwischen Krefeld und Neuss. Sie starten und enden bis auf Weiteres in Neuss. Es sind Ersatzbusse im Einsatz. Diese fahren in Neuss (15 Minuten nach jeder vollen Stunde) und in Krefeld (zu jeder vollen Stunde) ab und halten in Meerbusch-Osterath. Reisende in Richtung Krefeld Hbf können alternativ auch ab Köln Hbf mit den Linien RE1, RE5 oder RE6 bis Düsseldorf Hbf und von dort aus mit den Rheinbahn-Linien U70 und U76 Richtung Krefeld Hbf fahren.

Die Züge des RE10 "Niers-Express" von Kleve über Krefeld nach Düsseldorf (Hauptbahnhof) können nach Anhaben des Zugbetreibers NordWestBahn nur zwischen Kleve und Krefeld-Oppum fahren und werden nach Duisburg umgeleitet und enden bzw. beginnen dort. Von Duisburg aus bestehe Anschluss an die Züge des Nahverkehrs. Verspätungen und kurzfristige Ausfälle seien dennoch möglich. Ein Ersatzverkehr mit Bussen sei zwischen Krefeld-Oppum und Meerbusch-Osterath eingerichtet.

Bis die Untersuchungen abgeschlossen seien und die betroffene Strecke wieder freigegeben werden könne, werde es unter Umständen noch Tage dauern, sagte Marcel Winter, Sprecher des Zugbetreibers National Express Rail GmbH, am Mittwochmorgen. Unter anderem müsse auch das Gleisbett auf Schäden überprüft werden. Die Deutsche Bahn rechnet trotz der Streckensperrung nicht mit Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Dies sei "nach aktuellem Kenntnisstand" nicht zu erwarten, sagte ein Bahnsprecher.

(top/dpa)
 
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