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Kreis Mettmann
Awo sucht Betreuer für Jugend-Wohngemeinschaften

Kreis Mettmann. Gefragt sind Erzieher, Sozialpädagogen oder Menschen, die über einen vergleichbaren Abschluss verfügen. Von Christoph Zacharias

Die Arbeiterwohlfahrt im Kreis Mettmann, Abteilung stationäre Jugendhilfe, beteiligt sich an der Messe anlässlich des 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages vom 28. bis 30. März in Düsseldorf. Dort werden Mitarbeiter und Bewohner von Jugendwohngemeinschaften ihr Projekt "Gemeinsam neue Netze knüpfen" vorstellen.

Die Awo unterhält im Kreis Mettmann vier Einrichtungen der ambulanten Jugendhilfe: Die Jugendwohngemeinschaften "Weiße Villa" in Ratingen, die Jugend-WG "Mondo" in Mettmann, die Jugend-WG "Mikado" in Velbert und das Familienwohnhaus "Mogli" in Erkrath.

In den Jugendwohngemeinschaften im Kreis leben Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren. "Oft sind es unbegleitete Flüchtlinge, aber auch deutsche Kinder", sagt Alina Schürmann, pädagogische Mitarbeiterin der Jugendwohngemeinschaft "Mondo" in Mettmann.

Die deutschen Jugendlichen, so berichtet Bereichsleiterin Tania Meissner, stammen aus Familien, in denen das "Zusammenleben nicht mehr möglich ist." Die Eltern können ihren Erziehungsauftrag nicht mehr wahrnehmen. Sie sind süchtig, psychisch erkrankt. Gewalt und sexueller Missbrauch spielen eine Rolle. Die Jugendlichen haben in dem Projekt ihre Vergangenheit beschrieben (Angst, Gefahr) sich über die Gegenwart ausgelassen (beschützt werden, sicher sein) und in die Zukunft geblickt ( Glück, Liebe, Ausbildung, Familie). Diese Projektergebnisse werden in Düsseldorf präsentiert. "Oft bleiben die Jugendlichen zwei Jahre in den Wohngemeinschaften und können dann volljährig sich ein eigenes Leben aufbauen", sagt Meissner.

Die Jugendwohngemeinschaften, die von den Kommunen bezahlt werden, sind alle "ausgebucht". Freie Plätzen werden sehr schnell wieder besetzt. Die Awo sucht dringend engagierte Kollegen, die helfen: staatlich anerkannte Erzieher, Sozialpädagogen oder Menschen, die über einen vergleichbaren Abschluss verfügen. Kontakt: info@awo-kreis-mettmann.de

Quelle: RP
 
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