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Mettmann
Band "Time Gap" stellt eigenes NRW-Lied vor

Mettmann: Band "Time Gap" stellt eigenes NRW-Lied vor
Ernst Ksoll (l.) und Martin Kaluza beim Konzert im Rios's. FOTO: D. Janicki
Mettmann. Auf "Time Gap" kann man sich verlassen. Wann immer die Mettmanner Coverrock-Band um Frontmann Ernst Ksoll auftritt, begeistert sie ihr Publikum mit mitreißenden Rock- und Punk-Songs aus den 1960er Jahren bis heute. Von Thomas Peter

Am Samstag gastierten sie zum zweiten Mal im RiO's, das sich mit Kammerkonzerten auch internationaler Stars langsam einen Namen macht. Erst einen Tag zuvor war die Gruppe "Konvoy" aufgetreten, die als Supporting Act (Vorgruppe) sonst mit dem Rapper Cro unterwegs ist. Andere Referenzen der Musikkneipe seien Auftritte von Fabian Bruck (deutscher EM-Song für 2016), Bobby Long (Soundtrack der "Twilight"-Filme) und Ray Wilson, ehemaliger Frontmann von Genesis.

Doch zurück zu "Time Gap". "Entgegen aller Gepflogenheiten" stellte Ernst Ksoll seine Bandmitglieder gleich am Anfang vor, denn das vollgepackte Programm lasse später keine Zeit mehr dafür. Applaus erhielten Martin Kaluza (Gitarre), Uli Queren (Bass) und André Leven (Schlagzeug). Zusammen sorgen sie für einen vollen Klang, der die Rockmusik ins perfekte Licht setzt und gegen den Ernst Ksoll mit seiner Stimme manchmal kaum ankommt.

Dass alle Instrumente gut aufeinander abgestimmt sind, ist das Verdienst von Tontechniker Manuel Sperber, der sich schon in jungen Jahren mit seiner Firma "Freakuency" selbständig gemacht hat. "Manuel ist ein ganz großer", lobte Ksoll. "Time Gap" hat ein 70 Stücke starkes, stetig wachsendes Repertoire, von denen einige immer wiederkehren. Sichere Bänke sind etwa "Substitute" von Clout oder "Sweet Home Alabama", mit denen das Publikum angeheizt wird und regelmäßig mitklatscht und -schunkelt.

Eine Weltpremiere gab es auch am Samstag. Die Band hat ihren ersten eigenen Song geschrieben, mit dem sie sich am NRW-Tag, dem 70. Jubiläum der Landesgründung, beteiligen wollen. Der Song "Wir sind NRW" soll dabei nur der Anfang sein. "Wir möchten weg vom Coverrock" gestand Ernst Ksoll. In Anbetracht der Qualität der Musiker könnte das gelingen. Jedenfalls wurde der neue Song "Wir sind NRW" begeistert vom Publikum mitgesungen.

Quelle: RP
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