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Mettmann
Bauhof-Leitung kümmert sich um ältere Mitarbeiter

Mettmann. Die Abteilung erhält das Siegel "Demografie aktiv".

Die Initiative "Demografie aktiv" hat dem Baubetriebshof der Kreisstadt Mettmann das Siegel "Demografie aktiv" verliehen. Mit der Auszeichnung wird erfolgreiches betriebliches Handeln bei der Gestaltung des demografischen Wandels prämiert. Träger der Initiative sind das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW und der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW.

Der Anteil der älteren Mitarbeiter nimmt zu, das Durchschnittsalter der Belegschaft steigt. Viele Betriebe stellen sich daher auf den demografischen Wandel ein. Neun Unternehmen wurden jetzt mit dem Siegel "Demografie aktiv" ausgezeichnet, darunter der Baubetriebshof der Stadt Mettmann.

Bürgermeister Thomas Dinkelmann und Verwaltungsfachwirtin Sonja Runkel - in Vertretung für die Projektgruppe - nahmen im November bei der Verleihung im Düsseldorfer "Malkasten" die Zertifizierung entgegen.

Auf den demografischen Wandel müssen sich nicht nur Unternehmen, sondern auch Kommunen und ihre Einrichtungen einstellen. Bürgermeister Dinkelmann nennt den Grund, warum sich der städtische Baubetriebshof intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat: "Mitarbeiter des Baubetriebshofs, darunter viele leistungsgeminderte Personen, leisten das ganze Jahr über bei jeder Witterung körperlich anspruchsvolle Arbeit. Wir wollten alternsgerechte Arbeitsbedingungen schaffen, damit sie möglichst ihr gesamtes Arbeitsleben lang gesund bleiben."

Nach einer umfassenden und von der Technologieberatungsstelle NRW unterstützten Bestandsaufnahme entschieden sich die Verwaltungsspitze und der Personalrat für ein Vorhabenpaket. So hat die Stadt zur Arbeitserleichterung für das Aufstellen von Verkehrsschildern einen Hubsteiger angeschafft.

Geplant sind darüber hinaus Schulungen für Führungskräfte im Handlungsfeld "gesunde Arbeitsplätze und demografischer Wandel" sowie eine Optimierung der Dienstplangestaltung, insbesondere bei der Rufbereitschaft für den Winterdienst in den Monaten November bis März.

"Wir haben als öffentliche Verwaltung und Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht", betont Bürgermeister Thomas Dinkelmann. "Gute, gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen ist eine zentrale Führungsaufgabe."

Quelle: RP
 
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