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Mettmann
Behinderten-Sportler feiern Boccia-Erfolg

Mettmann. Die Teilnahme der Behinderten-Sport-Gemeinschaft Mettmann an der 12. Deutschen Meisterschaft im Hallen Boccia in Bretten (Baden-Württemberg) stand unter keinem guten Stern, konnten die Boccia-Spieler aus Mettmann in diesem Jahr nicht komplett antreten und so mussten Ersatzspieler einspringen.

Keine Mannschaft konnte sich in der Vorrunde mehr als drei Verlustpunkte leisten, dann war die Chance auf den Titel bereits verspielt.

Hatten man schon mit diesem Spielsystem zu kämpfen, so war die Gluthitze bei 36 Grad in der tollen Sporthalle allerdings mit Glasdach sehr extrem. Die Vorrunde begann für Mettmann recht gut, landete man doch klare Siege gegen Stadthagen, Berlin, Arnstadt und Frankenthal.

Gegen Hemsbach und Köthen hatten die Mettmanner vor dem letzten Wurf des Gegners einen Punkt Vorsprung, aber in beiden Spielen wurde mit dem letzten Wurf zwei Treffer erzielt und so gingen diese Spiele unglücklich mit einem Punkt verloren. Danach riss der Faden bei Mettmann und man musste klare Niederlagen gegen Gersweiler und Weiden einstecken. Am Ende sprang der 11. Platz heraus. Neuer Deutscher Meister wurde die BSG Gersweiler aus dem Saarland, die einen Spieler der Paralympics Mannschaft an Position 34 der Weltrangliste in ihren Reihen hatte und mit neuen für alle anderen Mannschaften ungewohnten Bällen aus Korea spielte.

Am Ende der Veranstaltung verkündete der DBS-Beauftragte dann offiziell die Austragung der 14. Deutschen Meisterschaft im September 2018 in Mettmann.

Quelle: RP
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