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Mettmann
Besinnliches Adventsstöndchen der Aulen

Mettmann. Eine der ältesten Traditionen der Aulen Mettmanner ist das jährliche Adventstöndchen. "Heute ist es das 63. Mal, dass wir uns zu dieser besinnlichen Adventsfeier treffen. Ich freue mich, dass wir dieses Adventstönchen, zu dem wir uns früher viele Jahre im alten Evangelischen Gemeindehaus an der Friedhofstraße versammelten, jetzt im neuen Domizil Evangelisches Gemeinde feiern können", sagte Baas Helmut Kreil bei der Begrüßung. Wie in den Jahren zuvor trug er eine weihnachtliche Geschichte in Mettmanner Mundart vor.

Bei Christstollen und Kaffee ließen sich die vielen Besucher im adventlich dekorierten Gemeindesaal einfangen von der vorweihnachtlichen Stimmung. Aulen Vorsitzender Friedel Liesenkloß führte durch das Programm und freute sich besonders, die bekannte Mettmanner Solistin Constanze Backes begrüßen zu können, die mit ihren beiden Töchtern Lili und Filomena weihnachtliche Gesänge vortrug.

Zumeist ernsterer Natur waren die Grußworte des 2. Stellvertretenden Bürgermeisters Berthold Becker und der Vertreter der beiden christlichen Kirchen. Berthold Becker erinnerte an den bekannten Satz des Propheten Jesaja "Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht". Er streifte die Themen Klimawandel, Krankheit und Tod verbunden mit dem kürzlich begangen Welt-Aidstag und wies auf die Armut und Wohnungsnot hin. "994 Fähnchen des Kinderschutzbundes stehen für jedes Mettmanner Kind in Armut." Er sah aber auch Licht. "Wir erfreuen uns an diesen Tagen an viel Helligkeit, Lichtern an Häusern und Straßen sowie Blotschenmarkt und Mettmanner Weihnachtsbeleuchtung." Pfarrer Bertold Stark von der evangelischen Kirchengemeinde machte deutlich, dass es nicht einfach sei in einer Zeit von Terror und eines großen Flüchtlingsstromes, die nette adventliche Stimmung zu verbreiten, wie es sonst bei diesem Adventstöndchen üblich sei. Er schaffte es doch mit einer modernen weihnachtlichen Geschichte. Pastoralreferent Joachim Lellinghausen von der Pfarrei St. Lambertus gedachte der heiligen Barbara, erinnerte an die Legende und empfahl, einen Kirschzweig in eine Vase zu stellen, der dann Weihnachten blüht.

(K.M.)
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