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Mettmann
Bürgermeister fehlt bei der Ratssitzung - Kritik

Mettmann. Bürgermeister Thomas Dinkelmann hat sich beim Tauziehen, das bei einem Sommerfest am Goldberg stattfand, einen Kreuzbandriss, einen Meniskus- und einen Knorpelschaden zugezogen Er ist erfolgreich im EVK operiert worden und offiziell zunächst bis zum 14. Juli krankgeschrieben. Warum, fragten die beiden Fraktionsvorsitzenden Klaus Müller (FDP) und Ute Stöcker (CDU), sei Dinkelmann dennoch bei der Eröffnung des Schützenfestes, des Weinsommers und beim Einbürgerungsfest offiziell als Bürgermeister aufgetreten und tätig gewesen, bei der Ratssitzung am Dienstag ließ er sich aber entschuldigen? Stellvertretender Bürgermeister Fabian Kippenberg hatte die Sitzungsleitung übernommen.

"Ich habe bereits kurz nach der Operation gesagt, dass ich nach Möglichkeit offizielle Termine im Rollstuhl oder an Krücken übernehmen werde", sagte Dinkelmann gestern. Eine Ratssitzung, die sich über mehrere Stunden erstrecke, könne er aber noch nicht leiten. Er werde zudem noch am Kreuzband operiert, danach schließe sich eine weitere Rehazeit an. "Ich werde nach der OP versuchen, am Schreibtisch zu arbeiten." Er wisse, dass er derzeit auf eigenes Risiko seine Amtsgeschäfte wahrnehme. Kritik gab's in der Ratssitzung an der Veranstaltungsrunde im Rathaus.

Im Vorfeld des Schützenfestes sei nicht alles glücklich gelaufen, räumte Erster Beigeordneter Dietrich Stang ein. Es habe Probleme mit dem Sicherheitskonzept der Stadt und dem Wunsch der Schützen nach einer großen Kirmes gegeben.

(cz)
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