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Mettmann
CDU denkt über Schwarzbachstraße neu nach

Mettmann. Die Werbegemeinschaft Mettmann-Impulse hat am Donnerstagabend vor den Fraktionsvorsitzenden bei einem nichtöffentlichen Treffen Bedenken gegen die von der Verwaltung vorgeschlagene Verkehrskonzeption vorgebracht. Me-Impulse befürchtet, dass durch eine Sperrung der Schwarzbachstraße und Abtrennung der Flintrop-Straße weniger Menschen in die Innenstadt zum Einkaufen kommen und infolgedessen die Geschäfte am Jubiläumsplatz das Handtuch werfen. Die Verwaltung plädiert hingegen für eine Sperrung der unteren Schwarzbachstraße in Höhe Jubi für den Individualverkehr und die Netztrennung der Johannes-Flintrop-Straße. Nur so, die Verwaltung, lasse sich effektiv der Verkehr in der Innenstadt reduzieren und die Aufenthaltsqualität in der City verbessern. Am 21. September kommt das Thema auf die Tagesordnung des Planungsausschusses. Der Vorsitzende der CDU Mettmann, Fabian Kippenberg, nannte gestern im Vorfeld drei Zielvorgaben des neuen Verkehrskonzeptes: Von Christoph Zacharias

1) Die weitere Attraktivierung der Innenstadt, insbesondere des Jubiläumsplatzes, 2) die deutliche Verringerung des Verkehrs in diesem Bereich sowie 3) die Steigerung der Aufenthaltsqualität.

Es entstehe der Eindruck, so Kippenberg, dass die Verwaltung die gemachten Vorschläge zwar weit, aber noch nicht ganz zu Ende gedacht habe. "Es muss das Ziel aller sein, hieraus die beste Lösung für Mettmann zu entwickeln".

Weiter führt er aus: "Der Zeitpunkt, die geplanten Entscheidungen zur Netztrennung und des Umbaus von Breite-, Johannes-Flintrop- und Schwarzbachstraße sowie des Jubiläumsplatzes vollständig neu zu überdenken ist längst vorbei. Dies steht aus meiner Sicht allerdings nicht im Widerspruch dazu neue Erkenntnisse in die Diskussion mit einzubeziehen." Es soll vor allem um die Frage gehen, wie die politischen Ziele erreicht werden können. Möglicherweise könne es Lösungen geben, in der die Schwarzbachstraße für Busse, Taxen und eingeschränkt für den Individualverkehr befahrbar bleibt und durch planerische sowie gestalterische Maßnahmen dennoch gleichsam Fußgängern eine Gleichberechtigung gibt. Stichwort "Shared space". Eines sei klar: "Wir müssen die Platzqualität steigern, den Durchgangsverkehr reduzieren und den Schwerlastverkehr (mit Ausnahme des Anlieferverkehrs) aus der Innenstadt verbannen. Nur so wird es möglich sein, das gesamte Areal zu attraktiveren und dabei auch den Einzelhandel in der Mettmanner Innenstadt deutlich zu stärken."

Quelle: RP
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