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Mettmann
CDU: Flüchtlinge nicht auf Dauer in Sporthallen

Mettmann: CDU: Flüchtlinge nicht auf Dauer in Sporthallen
Klaus-Dieter Völker, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, sieht die Landesregierung in der Pflicht, den Städten zu helfen. FOTO: mna
Mettmann. Der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Klaus-Dieter Völker, kritisiert Landesregierung scharf.

(RP Der neu gewählte Kreissportbund-Vorsitzende Karl-Heinz Bruser stellte bei einem Treffen mit der CDU-Fraktionsspitze die derzeit laufenden offenen Angebote seines Sportbundes aus dem Programm "Bewegt älter werden" vor. Mit den Angeboten "Cross Boccia", "Bewegt in Balance" und "Outdoor-Fitness" sind dabei attraktive Möglichkeiten genannt, die einer breiten Öffentlichkeit noch besser bekannt gemacht werden sollen.

Einig waren sich die Vertreter des Sportbundes und der CDU darüber, dass künftig auch der Versuch unternommen werden sollte, in Zukunft bei den Sportlerehrungen auch Behindertensportler mit einzubeziehen.

Bei dem Thema Flüchtlingsunterbringung in Sporthallen waren sich die Anwesenden ebenfalls einig: "Es ist keine Frage, dass der Schutz von Menschen vor dem Sport steht und die Solidarität mit Menschen in Not absoluten Vorrang genießt".

Dennoch kritisiert Klaus-Dieter Völker das Land NRW scharf: "Das kann so nicht weitergehen, denn es besteht die Gefahr, dass den betroffenen Sportvereinen die Basis ihrer Arbeit entzogen wird. Da geht es für Vereine schnell an die Existenz." Er fordert seine Kreistagskollegen Krick und Münchow in ihrer Eigenschaft als Landtagsabgeordnete auf, beim Innenminister mal kräftig auf den Tisch zu hauen.

Völker wörtlich: "Unsere Städte tun wirklich alles, was möglich ist, den Flüchtlingen zu helfen, aber es ist unmöglich dabei die Strukturen unserer Sportvereine nachhaltig zu zerstören."

Quelle: RP
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