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Mettmann
Comberg-Park wird noch schöner

Mettmann: Comberg-Park wird noch schöner
Die Teiche haben einen neuen Ablauf bekommen. Sie werden nicht ausgebaggert, sondern angeschüttet und gereinigt. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Die Teiche werden nicht ausgebaggert. Bürger können Bänke spenden. Unterstand ist nicht geplant. Von Thomas Peter

Der Fortschritt der Arbeiten am Comberg-Park war Thema beim jüngsten Treffen des Bürgervereins Metzkausen. Vorsitzender Klaus Sänger berichtete vom Stand der Planung und seinen eigenen Eindrücken. "Wenn das so weitergeht, wird die Neugestaltung eine gelungene Sache", so seine Einschätzung. Dies kommt nicht von ungefähr, schließlich ist der Bürgerverein eng in den Prozess einbezogen. Es bleibt dabei, dass die Teiche nicht ausgebaggert, sondern nur in den Randbereichen gereinigt werden sollen. Weil Altlasten am Grund vermutet werden, könnte die Sondermüll-Beseitigung für die Teiche bis zu 150 000 Euro kosten. Die Stadt muss sparen. Zwei der Teiche seien bereits wieder geflutet und "sehen gut aus", so Sänger. Für die Neubepflanzung müssen die Flächen zunächst mit Mutterboden bedeckt werden. Die Verwaltung sieht eine Höhe von 30 Zentimetern vor, was aus der Sicht des Bürgervereins zu wenig ist. Um wie gewünscht, Bäume pflanzen zu können, seien mindestens 40 bis 50 Zentimeter nötig.

Die Anschüttung der Erde wurde zunächst gestoppt, die Gespräche laufen. "Ich will mich noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen", sagte Klaus Sänger. Eigentlich sollte die Bepflanzung schon nächste Woche beginnen. Verlauf und Standorte von Wegen und Bänken müssen noch geplant werden. Sicher ist, dass nur noch zwei verschiedene Beläge zum Einsatz kommen sollen, um das Erscheinungsbild des Parks einheitlicher zu gestalten. Bänke können von Bürgern gestiftet werden. Schon für rund 600 Euro ist eine Bank erhältlich, die dann mit einer Namensplakette des Stifters versehen, aufgestellt würde. Die alten Laternen sind abgebaut, einen Ersatz hält die Stadt bisher für zu teuer. Doch "an einer Beleuchtung führt kein Weg vorbei" sagte Klaus Sänger sehr bestimmt und bekam spontanen Applaus. Ihm liege ein Angebot vor, nach dem sechs Laternen schon für 10 000 Euro zu haben seien. "Ich weiß nicht, wie Herr Geschorec (Bauamtsleiter) auf 24 000 Euro kommt", so Sänger. Ansonsten: Der Spielplatz bleibt erhalten und bekommt ein neues Klettergerüst. Das Comberg-Denkmal wird renoviert, und der Rodelhang wird auf die andere Parkseite verlagert, wo das Gelände sogar etwas steiler ist. Der Zugang zum Park wird behindertengerecht ausgebaut. Der östliche Teil soll nun im Spätherbst eröffnet werden, der Rest nicht vor Sommer 2016.

Eine Besucherin der Veranstaltung fragte, ob neben dem Spielplatz auch ein Angebot (wie ein Pavillon) für ältere Jugendliche geplant sei. Daraufhin berichtete Klaus Sänger über schlechte Erfahrungen mit leeren Bierflaschen und Pizzakartons am Denkmal und auf Spielplätzen. Im Park selbst solle kein Unterstand für Jugendliche gebaut werden, höchstens auf dem Weg zur Kläranlage. "In unserer Gesellschaft gehört die Jugend dazu", meinte die Frau, die selbst Mutter zweier Heranwachsender ist.

Quelle: RP
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